Academie Kloster Eberbach - Wertepodcast für Gesellschaft, Wirtschaft sowie Politik mit Gründungsmitglied Marcus M. Lübb
Shownotes
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Folge 1 · Mut zu hören
20 Jahre Academie Kloster Eberbach – mit Marcus M. Lübbering im Rheingau
Gastgeber: Sebastian Labonte & Lukas Prandzioch · Gast: Marcus M. Lübbering (Mitgründer & Vorstandsvorsitzender der Academie Kloster Eberbach) · Aufnahme: Kloster Eberbach, Juni 2026 · ca. 62 Min · Deutsch
Worum es geht
Wie fängt man an zu meditieren, wenn man es noch nie getan hat – und was tut man, wenn die Gedanken einfach nicht stillhalten? Diese erste Folge ist kein Lehrgang und kein Glaubensbekenntnis, sondern eine Einladung. Es geht um das aramäische Wort Maranatha, um die Erkenntnis, dass „Nichts-Tun" die anspruchsvollste Tätigkeit überhaupt ist, und um den Umgang mit dem inneren Gedankenkarussell.
Marcus Lübbering erklärt, wie die Academie Meditation versteht: als offenes Angebot, nicht als Methode. Es gibt Leitplanken, keine Vorgaben – niemand wird missioniert. Und wir erfahren, wie aus einer Idee an einer Straßenkreuzung eine Academie wurde, was Roland Koch und eine Rheingauer Madonna damit zu tun hatten, und warum Marcus' Weg vom Bundeskanzleramt unter Helmut Kohl bis ins Kloster Eberbach immer wieder bei derselben Frage landet: Wo werden Menschen im Innersten erreicht – wenn nicht durch Geld und Politik? Porta Patet – die Tür ist offen.
Kapitel
- 00:00 – Begrüßung & Start eines neuen Podcasts
- 02:30 – Wer ist Marcus Lübbering? Diplomatenkind, Moskau, Dublin, Deutsche Bank
- 05:00 – Im Bundeskanzleramt: Redenschreiber für Helmut Kohl
- 08:00 – Die Rede am Brandenburger Tor 1997 – „Wie die Mauern von Jericho"
- 11:00 – 1992 in Halle: Gründungsökonom am IWH nach dem Mauerfall
- 16:30 – Die erste Meditation in der Eifel – vor 45 Jahren, mit einem irischen Priester
- 22:00 – Was Meditation tut. Und was sie ausdrücklich nicht tut
- 25:00 – „Hilfe, mein Chef macht Meditation" – die Produktivitätspeitsche
- 27:00 – Wie aus einer Idee die Academie wurde – Roland Koch, Jens Jakob, die Rheingauer Madonna
- 32:00 – Die drei Säulen: Meditation & Achtsamkeit · Führung & Werte · Spiritualität & Gesellschaft
- 38:00 – Wie meditiert man? Das Wort Maranatha, Schritt für Schritt
- 47:00 – Wenn das Gedankenkarussell nicht aufhört: Theresa von Avila gibt Antwort
- 50:00 – Kleine Geschichte der christlichen Meditation: Wüstenväter, Cassian, John Main
- 56:00 – Was kommt 2026 – Termine, Reihen, Highlights
- 60:30 – Abschluss · Porta Patet
Zitate, die hängen bleiben
„Es gibt zwei Regeln in der Meditation: Anfangen – und weitermachen." – Marcus M. Lübbering
„Die rote Ampel, die uns wahnsinnig werden lässt, ist oft eine Gnade. Sie zwingt uns nochmal nachzudenken, wo wir eigentlich hinfahren."
„Wenn wir alle bei uns selbst aufräumen, ist schon viel gewonnen für den Weltfrieden." – Lukas Prandzioch
„Porta Patet. Die Tür ist offen." – Wahlspruch Kloster Eberbach
Über die Academie Kloster Eberbach
Die Academie Kloster Eberbach – Werte in Wirtschaft und Gesellschaft e. V. wurde 2005 von Marcus M. Lübbering und Mitstreitern gegründet. Sitz ist das historische Zisterzienserkloster Eberbach im Rheingau. Die Academie ist ökumenisch ausgerichtet, christlich wurzelnd, offen für alle. Drei Säulen: Meditation & Achtsamkeit, Führung & Werte, Spiritualität & Gesellschaft. Jahresleitgedanke 2026: „Mut zu hören, Mut zu entscheiden, Mut zu handeln."
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Kloster Eberbach Podcast – eine Initiative im Geist der Academie Kloster Eberbach e. V. · Juni 2026
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Transkript anzeigen
00:00:03: Ein herzliches Willkommen von meiner Seite Sebastian Lavont zum ersten Podcast der Akademie Kloster-Eberbach.
00:00:12: Wir wollen hier diverse Themen ansprechen und das mache ich nicht alleine, sondern mit meinem Moderationskollegen.
00:00:18: Nämlich Herzlich willkommen lieber Lukas!
00:00:20: Wer bist du?
00:00:20: Wie gehörst Du zur Kloster Academy Eberbach?
00:00:24: Hi mein Name ist Lukas.
00:00:25: Ich bin strategischer Berater in der Akademie.
00:00:27: Ich kümmere mich um die Entwicklung von Veranstaltungen, um den Aufruf von Konzepten Und ja, freue mich sehr mit euch heute hier zu sein.
00:00:35: Wie leicht zum Anfang wie bist du zur Akademie gekommen?
00:00:38: Was ist da deine tägliche Aufgabe?
00:00:45: Ich glaube ich bin durch die Vision zur Akademie gekommen!
00:00:47: Ich finde es wahnsinnig wichtig dass Menschen in so einer doch belasteten und von vielen Krisen geprägten Zeit wieder den Weg zu sich selbst finden weil ich glaube wenn wir alle bei uns selbst aufräumen dann ist schon mal viel getarnt für den Weltfrieden und das ist jetzt vielleicht ein hochgegriffenes Ziel.
00:01:03: aber zumindest wollen wir gleich starten.
00:01:05: Ja, so bin ich zur Akademie gekommen.
00:01:08: Wer uns da noch viel mehr erzählen kann?
00:01:10: Wer Gründungsmitglied war Initiator des ganzen Vereines ist niemand Geringeres als Markus Lübering.
00:01:17: Ich begrüße dich!
00:01:18: Ja, ich freue mich riesig hier zu sein.
00:01:20: Vielen Dank
00:01:22: Du hast ein sehr bewegtes Leben.
00:01:23: Als ich mich an deinem Wieter gesetzt habe kam ich eigentlich von Punkt zu Punkt gar nicht mehr aus dem Staunen raus.
00:01:28: Führe uns doch mal so ein bisschen durch diese Wiete Wer bist du, wo kommst du her?
00:01:35: Was ist dein Arbeitsleben und was ist dein Purpose of Life.
00:01:39: Also ich will das jetzt nicht alles im Kleinsten erzählen aber ich kann vielleicht sagen dass ich Diplomatenkind bin, dass sich fast in Moskau geboren wurde im Kalten Krieg, dass wir dann vom kommunistischen, stalinistischen Moskau nach Dublin gingen in eine freie offene christliche Welt die mich sehr geprägt hat.
00:02:01: und dann war ich eingebürgert im Rheinland für Schul- und Studienzeit.
00:02:10: Ich habe Volkswirtschaft studiert bin da zur Deutschen Bank gegangen weil ich eigentlich die Neugier hatte was wie dreht sich das Geld um die Welt?
00:02:19: oder die Welt um das Geld?
00:02:21: Eigentlich, wie gesagt aus Neugier und aus Nichtwissen.
00:02:24: Und das hat mich immer so ein bisschen geprägt.
00:02:26: und dann bin ich auch zur Bank gegangen weil ich gedacht habe, die Banken haben ihren Puls am... oder ihr Hand am Puls der Zeit, oder die Wirtschaft.
00:02:34: Die werden's wissen wie es geht und habe da einiges gelernt.
00:02:36: in der volkswirtschaftlichen Erteilung war dann ein Jahr beim Aufberost im Institut für Wirtschaftsforschung Halle als Gründungsökonom eine ganz interessante Zeit ist aber ein anderes Thema.
00:02:48: Und ja bin dann durch einen Zufall ins Bundeskanzler angekommen.
00:02:51: als Redenschreiber von Helmut Gohl hab ich fünf Jahre gemacht.
00:02:55: Am Schluss habe ich das Referat geleitet und dann durch einen weiteren Zufall kam ich dann in die Staatskanzlei nach Wiesbaden zu Roland Koch.
00:03:02: Das waren auch elf sehr gute Jahre, haben noch die weitere Zeit unter seinem Nachfolger dort mehr fachlich und weniger planerisch gearbeitet und hab immer dieses Gefühl gehabt naja Politik und Geld erreicht die Menschen nicht im tiefsten wir müssen tiefer gehen und da hat mir mein Glaube geholfen persönlich und ich habe eigentlich gedacht, naja man muss das auch den Menschen vermitteln bis ich dann zur Meditation kam.
00:03:28: Aber das ist wahrscheinlich ein Thema wo wir jetzt speziell auch nochmal drüber sprechen werden was wir vertiefen könnten und deswegen hab' ich die Akademie mit gegründet weil wir gesagt haben da kann man Menschen erreichen.
00:03:39: Also die Wieter, ich weiß nicht Lukas, die ging's genauso als wir jetzt sprich vorbereitet haben.
00:03:44: also einen Punkt schreit einfärblich an bevor wir wirklich in das Thema schlechthin der Akademie kommen nämlich Meditation und alles was dazu gehört.
00:03:53: Wie war es mit Helmut Kohl zusammenzuarbeiten?
00:03:56: Ich stelle mir vor, ihr habt sehr eng zusammenarbeiten müssen.
00:03:59: Weil Redenschreiber da muss man ja auch den Protagonisten etwas besser kennen verstehen und auch wissen wie er denkt.
00:04:05: Ja gut, es ist natürlich ein Vertrauensverhältnis.
00:04:07: Das muss man sagen das wächst.
00:04:08: ich hatte einen vorgesetzten Abteilungsleiter Michael Mertes den ich schon aus früheren Zeiten kannte weil beide Familien in Moskau damals gewesen waren.
00:04:17: die Väter kannten sich wir kannten uns dann aus der Schule und ja dadurch war natürlich von Anfang an Ich kam jetzt in der Spätphase Helmut Kohl dazu, die letzten fünf Jahre.
00:04:28: Da war die deutsche Einheit schon gelaufen aber da waren Vertrauensverhältnisse einfach da und man geht ja nicht zu jemanden in der Politik wo man Kontrekör arbeitet sondern also man muss schon mit dem Herzen wirklich dabei sein und den Menschen in seiner Politik unterstützen wollen.
00:04:45: und da war so eine Grundübereinstimmung.
00:04:47: Europa und Deutsche Einheit und auch diese wirtschaftlichen Geschichten schon auch in einer Krisensituation nach Hilfe und nach Neuorientierung schrien, das muss man einfach sagen.
00:05:04: Und dann hat Kohl gesagt, da nimmt doch den Mann von der Deutschen Bank, der müsst es wissen.
00:05:09: Insofern habe ich einiges eingespeist, glaube ich, in diese Reden und die Zusammenarbeit um das zu beantworten war einfach.
00:05:15: Wenn da ein Grundvertrauen ist, Man bekommt einen Auftrag, man führt ihn aus.
00:05:21: Man kriegt natürlich hier und da auch mal den Kopf gewaschen aber das ist mir wirklich nur zwei drei Mal passiert und dann weiß man Bescheid für die Richtung hinläuft.
00:05:29: Helmut Kohl war ganz klar ein Mensch dem man vertrauen kann wo man wusste wo man dran war der berechenbar war.
00:05:36: wir haben also viel gearbeitet aber nie bis nachts um zwei oder drei sondern diese Arbeit war dann auch am Feierabend Abends um, weiß ich nicht, sechs oder acht war die auch zu Ende.
00:05:47: Man ging nach Hause.
00:05:48: also wir sind nie nachts geweckt worden oder er war kein Perfektionist.
00:05:51: Er war ein Mensch und der wollte auch manchmal ins Mensch rüber kommen und das macht den Reden-Schreibern auf der einen Seite schwierig.
00:05:57: natürlich man muss sich auf den Menschen einstellen Und es macht das auch einfach, wenn man den Menschen kennt.
00:06:03: Wenn man sagt Es muss nicht alles ganz perfekt sein!
00:06:06: Ich kann ja von der Deutschen Bank, wenn ich das vielleicht sagen kann, da zählte bei Alfred Herrhausen Der damals Vorstandsvorsitzender war in der Zeit als er sich angefangen hatte Da zählt jede zweite Stelle hinter dem Komma und eine Zahl In der Politik.
00:06:21: Die muss natürlich auch richtig sein die muss stimmen aber hat eine politische Aussage und sofern ist eine eine Zahl ungefähr stimmt.
00:06:30: Die logische ist, die abgeleitet ist, ganz bedeutsam aber sie hat nicht dieselbe Bedeutung wie in einer Bankbilanz wo es wirklich um die zweite Stelle hinterm Komma geht.
00:06:42: Wie gesagt und das war ein Miteinander vor er mich hat laufen lassen natürlich auch vor allem in den wirtschaftlichen Themen habe ich mit den Reden... Es gab natürlich eine wirtschaftliche Abteilungen aber mit den redenden einen oder anderen Akzent setzen können.
00:06:55: Witzigerweise den interessantesten Aspekt, den ich dort erlebt habe war die Rede für Helmut Kohl am Brandenburger Tor als Johannes Baul der Zweite.
00:07:03: Damals, in dem Sie sieben neunzig durch das Brandenburg-Tor gegangen ist.
00:07:07: Das war eigentlich für mich das Glanzstück in dieser Redenschreiberei also gar nichts Wirtschaftliches.
00:07:14: Was waren drei Worten des Themaes?
00:07:18: Naja, es war die Frage einmal Europa.
00:07:21: Der Papst hat ja immer gesagt – also Johannes Paul II.
00:07:23: hat immer gesagt, Europa hat die zwei Lungenflügel den Westen und den Osten und dass der Osten jetzt wiederbelebt würde.
00:07:29: Also dieser europäische Gedanke dabei.
00:07:32: Johannes Paul III ist auch jemand, der natürlich die Rolle des Nationalsozialismus miterlebt hat aber die Deutschen mochte wenn man so das sagen kann, in Bauschenbogen verziehen hat und bzw.
00:07:45: gesehen hat was hier im Westen jedenfalls neu entstanden ist aber auch im Osten mit der Wende hat die Menschen wirklich geliebt im wahrsten Sinne des Wortes.
00:07:56: Die Deutschen haben es ja im Oßen aufgenommen.
00:07:58: was in Polen eigentlich vorgedacht worden war mit Solidarnasch Naja, und das der letzte Punkt war eben den Ruf der Freiheit.
00:08:05: Dass dieser Ruf die Freiheit etwas ist was eben Mauern einstürzen lässt so war es ja Und das war ein Teil der Rede und witzigerweise ich bin ja selber katholisch Die Akademie ist wirklich ökumenisch und offen für alle die das Christentum oder das C nicht stört.
00:08:22: bei uns Wir sagen natürlich wo wir herkommen aber In der Redenschreiber-Truppe waren natürlich die Leute will zusammengesetzt, wenn man so will.
00:08:32: Und das Itöpfelchen hat ein evangelischer Redenschreiber, der in der Truppe war.
00:08:37: Wir haben die immer noch mal durchgesprochen, die reden solche bedeutenden Reden natürlich... was man ändern könnte, was man verbessern könnte.
00:08:43: Und er hat damals gesagt ja an dieser Stelle wo die Mauer einfällt da müssen wir mehr Gas geben, hat er gesagt.
00:08:49: Da muss rein wie die Mauern von Jericho damals allein vom lauten Ruf der Freiheit.
00:08:56: also das ist nicht mal eine Formulierung in dieser Rede gewesen aber das war das i-Tüpfelchen und so.
00:09:00: insofern ist es natürlich auch immer ein Team was sowas macht Und ein Team, was gut zusammenarbeitet löst dann auch hoffentlich bestimmte Signale aus in der Bevölkerung und einen Team wird sich auch so dann gegenseitig begeistern.
00:09:13: Das war damals so.
00:09:15: Mit den Mauern einreißen war die ja nicht ganz neu, denn im Jahr zweiundneinzig bist du glaube ich als Gründungs- und Ökonom für das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle tätig gewesen.
00:09:27: Da war es die direkte Konfrontation mit den Realitäten des Umbruchs Denke ich mal relativ spürbar.
00:09:34: Ich bin vier später, zwei tausend sieben für zehn Jahre nach Frankfurt oder gezogen?
00:09:38: Da war das alles schon relativ eingespielt in Frankfurt oder da eine besondere Stadt war.
00:09:42: nochmal aber wie hast du es da erlebt?
00:09:44: Zwei neunzig auch was gerade gesprochen die Zahlen waren immer sehr wichtig auf der deutschen Bank Aber da sind ja wirklich Schicksale getroffen.
00:09:53: Also es war tatsächlich so, dass das IWH ist ja hervorgegangen aus dem ehemaligen ökonomischen Forschungsinstitut der staatlichen Plankommission.
00:10:01: Die haben den Herrn Mielke damals zugearbeitet und diese Ökonomen die haben damals auch schon gesagt, das geht nicht gut.
00:10:07: Sie haben diese Papier geschrieben sie sind ja auch nachher raus gekommen dann hat man ja versucht also für die Idee von insgesamt Berliner olympischen Spielen die kamen im Grunde von diesem Institut weil die gesagt haben wir müssen irgendwie einen wirtschaftlichen Stimulus haben in der DDR die er auch von profitiert, neben dem Milliarden-Kredit damals von Franz Josef Strauss und ähnlichen Sachen.
00:10:27: Die haben natürlich im Grunde den Anker in der Not gesucht.
00:10:31: so und als dann die Mauer gefallen war und die friedliche Revolution gesiegt hatte da wissen wir dass die ostdeutsche Wirtschaft da nieder lag.
00:10:41: wie kennen die rohwetter?
00:10:42: millionen six hundred fünfzig milliarden.
00:10:44: entschuldigung hat man ja gesagt.
00:10:45: ist die ost deutsche wirtschaft wert?
00:10:47: sie war am ende nichts mehr wert weil die ostmärkte zusammengebrochen waren.
00:10:51: Ja.
00:10:51: und dann hat man gesagt was können wir machen?
00:10:53: Und ein Teil davon war auch diese Überlegung, dann zu sagen wir bauen hier einen Wirtschaftsforschungsinstitut auf.
00:11:01: Wo können wir das machen?
00:11:02: Wir haben doch dieses Wissen in der staatlichen Plankommission jedenfalls zum Teil da.
00:11:07: Dann hat man vonseiten der damaligen Sachsen-Anhaltienischen Landesregierung, auch mithilfe der Bundesregierung die Banken gefragt kann man nicht Leute abstellen, die da beim Aufbauost ... in der ökonomischen Bewertung, die da helfen können.
00:11:23: Und dann haben alle Banken abgelehnt nur... Darf ich jetzt mal positiv sagen?
00:11:27: Die große deutsche Bank hat damals gesagt okay wir schicken jemand dahin.
00:11:31: und dann wurde ich von Norbert Walter.
00:11:34: Der ist ja auch bekannt vielen noch als ethisch... Gradliniger Ökonom, dem es auch um Verantwortung für die Gesellschaft ging.
00:11:43: Bin ich dann gefragt worden ob ich das machen wollte?
00:11:45: Gut wir hatten gerade zwei junge Kinder und haben es aber eigentlich mit Freunden gemacht.
00:11:49: Wir haben gesagt Berlin ist die aufstrebende Stadt.
00:11:51: uns sind da hingegangen und beruflich war's unglaublich interessant.
00:11:55: ja also diese staatliche Plankommission hatte vorher etwa nagen mich nicht fest, waren etwa dreihundert Mitarbeiter.
00:12:04: Die sind auf vierzig reduziert worden.
00:12:07: Das hatte sich kurz bevor ich dahin ging auch einer das Leben genommen.
00:12:11: und also unangenehme Dinge wo ich gar nicht so genau Bescheid wusste dass Glück war, dass es damals jemanden gab vom IFO-Institut der auch mal bei der Europäischen Kommission gewesen war Manfred Wegner der Institutsleiter wurde.
00:12:28: Der hat mir sehr viel beigebracht.
00:12:30: Interessanterweise haben wir die Kollegen... die ostdeutschen kollegen sehr viel beigebracht in sachen umgang mit komputern pc wie kann man dinge einsetzen daten rein und so.
00:12:41: also das kannte ich alles noch nicht.
00:12:42: Ich habe mich ein bisschen dagegen gewährt als das damals anfing bei der bank, bei den ökonomen.
00:12:47: Also die osdeutsche kollegen waren fit.
00:12:49: Die waren willig sich umzustellen haben mir auf dem gebiet viel beigebracht.
00:12:53: Ich selber habe dann natürlich über die frage wie organisiert man eine ökonomie?
00:12:59: Sinn gemäß, dass es für alle einen Vorteil gibt Gedanken gemacht und mit ihnen diskutiert.
00:13:04: Und ich weiß noch das die Kollegen natürlich eine völlig andere Sicht der Welt haben.
00:13:08: wenn ich ein Beispiel nennen darf Sie haben zum Beispiel gesagt naja gut der Busfahrer im Westen hat ja ein schönes Automatikgetriebe den muss sich nicht so anstrengen.
00:13:17: aber Der Icarus-Busfahrer hier, der muss richtig schuften um die Gänge umzulegen und er müsste doch eigentlich viel mehr Geld verdienen.
00:13:25: Und das war natürlich die Ökonomie auf dem Kopf.
00:13:27: Das zählte alles nicht.
00:13:29: Naja dann haben wir eben spannende Sachen.
00:13:31: aber wir haben mal gerechnet oder das war dann meine Sache ich habe immer die Lohnumstellung eins zu eins genommen und gesagt wie viele Arbeitsplätze denn jetzt verloren gehen würden?
00:13:39: Oder unwirtschaftlich wären und subventioniert werden müssen in der DDR, in den ehemaligen DDR.
00:13:45: Das hat natürlich Diskussionen ausgelöst weil viele Dinge will man nicht wahrhaben.
00:13:48: Aber die Lösung bei allen Problemen, ob von Wirtschaft bis hin zur Politik ist immer die Frage erkennt man die Dinge an wie sie sind.
00:13:58: am Ende sind wir sogar hier wieder bei der Meditation weil die den Blick verklärten.
00:14:02: ich war aber das machen wir ja später.
00:14:04: Ja Markus also muss sagen Ich bin immer wieder schwer beeindruckt wenn du über dein Leben erzählst.
00:14:09: Also ich hatte es auch in der Vorbereitung mit Sebastian gesprochen und gesagt eigentlich müssen wir eine Staffel über Marcos drehen weil's wirklich so interessant ist.
00:14:17: Und wenn ich mir dein Lebensweg so anhöre, dann klingt das für mich alles relativ wenig nach Entschleunigung um ehrlich zu sein.
00:14:23: Dann klingt es nach viel Verantwortung, nach viel Druck, auch viel innerer Belastung und da ist Meditation wahrscheinlich auch eines der Themen dass dir wirklich in der Zeit auch Ruhe gegeben hat.
00:14:36: aber die Frage die ich mir stelle beziehungsweise Ich weiß Es Aber Die Frage die sich die anderen Leute stellen unsere Zuhörer ist vermutlich wie bist du denn mit So einem bewegten und mit Sicherheit auch hektischen Leben zur Meditation gekommen?
00:14:50: Das war recht frühzeitig.
00:14:51: Und das war ein Glücksfall!
00:14:52: Ich habe ja gesagt, dass Irland sehr prägend war eben.
00:14:54: Und ich kannte einen geistlichen, einen römisch-katholischen Priester aus Irland der selber meine Glaubensgrüße hatte, der zur Meditation gegangen ist durch Weitere Zufall, was ist ZufAll?
00:15:07: Vielleicht eben ist es die Verborgenheit Gottes im Leben der sich nicht so zeigen will dass wir uns vor seiner Güte ganz schämen oder erschrecken oder was auch immer.
00:15:16: Nein also zufällig im Legen passieren wie sie gesteuert sind.
00:15:20: lassen wir jetzt mal außen vor.
00:15:22: dieser Priester hat mir als ich sechsundzwanzig war im Studium etwas über Meditation erzählt Und es war so, wir kannten uns halt auch über die Eltern.
00:15:32: Er war eigentlich mit meinem Vater befreundet.
00:15:33: Der hat ihn dann immer wieder besucht zwischen Irland und Bonn.
00:15:37: An Dablin & Bonn gab's ein ziemlich regel Reiseverkehr.
00:15:40: Wir sind da auch immer dreimal im Jahr dahin gefahren.
00:15:42: Statt nach Italien und Spanien war das dann immer Irland.
00:15:45: Und der hatte uns mal besucht.
00:15:46: Da war ich XXVIII im Examenstress in Volkswirtschaft.
00:15:50: In Bonn war alles mathematisch.
00:15:51: Es hat mir nicht so großen Spaß gemacht aber ich bin da irgendwie durchgekommen.
00:15:55: Und dann kurz vor dem Examen sind wir einen Tag mal in der Eifel mit einem Auto rumgefahren und ich habe ihm die Berge gezeigt, die er nicht gerne hoch lief.
00:16:07: Wir haben einen gesucht, wo wir hochfahren konnten... Und wir haben ihn gefunden in Steiner Berg bei Gesseling, in der Nähe vom Nürburgring.
00:16:15: Wir sind hochgefahren und es war ein herrliches Wetter.
00:16:17: Wir konnten oben am Gipfelkreuz sitzen und guckten über die schöne Welt und haben uns über alles Mögliche erzählt.
00:16:25: Dann hat er irgendwie gesagt... leise sein.
00:16:31: Ich war da partergesacht, freundschaftlich und wir sollten einfach mal nur
00:16:34: genießen.".
00:16:36: Und dann sagte er irgendwann, did anybody ever tell you about meditation?
00:16:41: Also hat dich irgendjemand mal schon mit Meditation konfrontiert und ich habe gesagt naja ich hab mal was über TM gelernt also zentrale und transcendental Meditation aber so richtig eigentlich nicht.
00:16:54: und dann hat er mir in fünf Minuten mit wenigen Sätzen erklärt was Meditation ist und er hat dann gesagt, wie es geht.
00:17:04: Und meinte dann maybe we should have a meditation now?
00:17:07: Was heißt... Lass uns jetzt mal eine machen!
00:17:11: Wir haben dann tatsächlich zwanzig Minuten meditiert.
00:17:14: Das erste Mal in meinem Leben ist ziemlich genau forty-fünf Jahre her.
00:17:17: Das
00:17:17: wäre meine nächste Frage gewesen.
00:17:19: Ich weiß, wie lange das her ist aber forty fünf
00:17:21: Jahre.
00:17:21: War damals Meditation wirklich überhaupt schon mal irgendwie ein Thema bis ... hier bis dahin in deinem Leben oder hast du es irgendwie mitbekommen?
00:17:27: War das in der Zeit vielleicht auch schon ein bisschen woker als heute, oder ich weiß nicht.
00:17:32: Also die Suche war glaube ich immer dabei Menschen die irgendwie ein bisschen religiös veranlagt sind oder den Glauben ernst nehmen.
00:17:38: dann merkt man natürlich auch dass die Glaubenssätze die einem vermittelt werden auch Grenzen haben ja und dass man eigene Erfahrungen haben muss.
00:17:45: Ich will jetzt gar nicht sagen, das Dokman und Lehre und sonst was überflüssig sind aber ist glaube ich wichtig, dass man auch den eigenen Weg geht und eine eigene Erfahrung macht Und die habe ich durch Meditation bekommen.
00:17:57: um das kurz zu sagen nochmal zur Ende zu führen wir haben diese Meditation gehabt und sie hat mir gut getan.
00:18:04: Das ist ja oft so, dass mal im ersten Mal diese Ruhe stille empfindet man vielleicht als bedrohlich oder viele empfinden das als bedröhlich.
00:18:13: Die Ruhe tut er aber erst mal gut und naja, als dass dann vorbei war... Da hat er nicht viel gesagt, wie fühlst du dich jetzt und so?
00:18:21: Wie dass manche groß machen.
00:18:24: Gleich reinpokeln in die Wunde oder ins Wohlbefinden oder was auch immer.
00:18:28: Er hat es gelassen und einfach gesagt maybe you should do it more often.
00:18:32: Das heißt vielleicht mach's das mal öfters wird der gut tun.
00:18:34: Und weil nämlich besser kannte mein eigener Bruder auch der vier Jahre älter war den er vorher schon kannte.
00:18:40: Der bei Messdienern gewesen war sogar in Irland.
00:18:44: Uns beide kannte er wie ein Vater.
00:18:47: Weil er das so sagte, habe ich ihm vertrauten, habt ihr einfach angefangen.
00:18:50: Und das ging dann im Studium los und das ging durch deine Frage Lukas eben auch durch die... durch die berufliche Zeit.
00:18:57: Also ich habe immer versucht, morgens zu meditieren und wenn es irgendwie ging noch abends.
00:19:03: das war mir wichtig.
00:19:05: Schwieriger war's in der Familie, wenn die Kinder da sind und schreien.
00:19:09: Da kann man sich nicht entziehen.
00:19:10: aber dann ist eben das was man gerade tut auch die Meditation.
00:19:14: Es geht ja darum bewusst etwas zu tun und dass ist eben wichtig.
00:19:18: Man muss nicht immer medit- Es gibt ja Leute, die sind unerträglich weil sie nicht mehr gesellschaftsfähig sind.
00:19:25: Weil Sie etwas machen müssen auch in der Meditation.
00:19:28: Nein es ist etwas ganz Freieses soll uns helfen das Leben anzunehmen wie es ist und im Leben ganz da zu sein präsent zu sein.
00:19:35: dann kann man auch Dinge wahrscheinlich anders ertragen und anders gestalten.
00:19:41: Ein Satz der mir von dir sehr am Kopf geblieben ist und ich glaube du hast ihn noch hier im Podcast gesagt ist dass weder Geld Politik noch Erfolg macht den Menschen im Innersten erreichen.
00:19:53: Was hat dich denn durch die Meditation persönlich erreicht oder was hat sich denn in deiner Wahrnehmung davon verändert?
00:20:00: Also ich glaube, das ist ganz schwer zu beantworten und es wäre vielleicht eine provokation wenn ich sagen würde nichts.
00:20:09: In der meditation wird man erst mal offen Und man lernt annehmen und man macht Es nicht um etwas zu erreichen.
00:20:18: Man macht es nie auch nicht um Dinge anders oder besser anzunehmen, sondern erst mal um Dinge zu erkennen.
00:20:27: Um ja präsenter zu sein und... das zu tun, was im Grunde jetzt das Gebot der Stunde oder Minute ist.
00:20:37: Oder war es auch immer?
00:20:38: Also die Frage ist ja immer wieder dass Leute sagen naja was habe ich denn davon?
00:20:43: und wir brauchen ja auch so ein Anstoß in die Meditation reinzukommen.
00:20:46: und wir wissen es gibt tausende Studien Millionen Studien glaube ich inzwischen zur Meditation die sagen na ja das und das sind die Effekte Es sind wahrscheinlich viele Effekten die da positiv bei rauskommen.
00:20:57: aber das man jetzt sagt Ich möchte einen Effekt erreichen weil konzentrieren kann oder weil ich ein besserer Mensch werden soll, oder weils der Kuckuck was medizinisch irgendwie einen Effekt haben will.
00:21:10: Das halte ich für gefährlich, weil unter Umständen kommt das gar nicht raus bei der Meditation.
00:21:14: Sondern was völlig anderes, was ich auf einmal wahrnehme und ich kann es vorher nicht sagen.
00:21:19: Deswegen ist ja immer die unhistorische Frage, was wäre wenn gewesen, wenn ich nicht meditiert hätte?
00:21:25: Ich habe einen Effekt tatsächlich gehabt, weil in der Zeit glaube ich, glaube ich – das ist nicht wissenschaftlich belegt-, aber ich hatte in derzeit als ich angefangen hatte zu meditieren damals eine Nihonentzündung.
00:21:35: Die habe ich mir von der Bundeswehr.
00:21:36: Ich bin immer noch für die Wehrpflicht, muss ich sagen.
00:21:38: Aber habe ich mir trotzdem von da aus mitgenommen.
00:21:41: und da ging es dann um die Frage Nieren, Transplantationen und sonst was?
00:21:44: Das ging über Nacht weg wie durch ein Wunder.
00:21:47: Und dann war der Blutdruck gestiegen.
00:21:49: Der Blut druck war eben immer an der Grenze.
00:21:52: Der ist auch heute noch an der Grenze.
00:21:53: aber man hat damals gesagt er war im Anfang sehr hoch.
00:21:56: und dann hat man gesagt Tabletten.
00:21:58: Und meine gute Mutter hat gesagt, nix Tabletten.
00:22:00: Wir versuchen es anders und ich habe einfach gedacht, komm jetzt... Ich halte das mit der Meditation durch und tatsächlich ... Der Blutdruck hat sich normalisiert.
00:22:10: Das ist etwas was ich auf die Meditation zurückführe Aber ich würde niemals sagen, um dein Blutdruck zu senken und meditiere.
00:22:17: Ich kann für euch sonst sagen, versuch es mal!
00:22:20: Weil unter Umständen kommt was ganz anderes bei raus.
00:22:23: Vielleicht nehme ich nur Tabletten und merke dann vielleicht dass ich eine Aufgabe gegenüber denen habe die sie mir verschreiben oder ausreichen in der Apotheke oder weiß der Kuckuck war's... Also das Leben ist so vielfältig und ein bisschen mehr die Augen dafür zu öffnen was an Wundern jeden Moment geschieht mit Menschen in der Natur, mit mir selber auch wenn ich älter werde und graue Haare kriege.
00:22:47: Das ist einfach was Fantastisches und dafür kann man dann dankbar sein.
00:22:51: und man wird glaube ich dankbarer durch Meditation.
00:22:54: aber auch das ist keine Garantie.
00:22:56: vielleicht wird man einfach schneller oder gewitzter oder sonstwas.
00:23:01: es ist immer so dass man etwas Positives hat an einer Sache und an was Negatives.
00:23:06: und wir wissen auch oder das ist ja bekannt dass Meditation durchaus ausgenutzt wird.
00:23:11: Also ich glaube Spiegel Online hatte mal diese Überschrift Hilfe mein Chef macht Meditation.
00:23:18: Das heißt, dieser Produktivitätspeitsche wird weiter erhöht damit die Leute noch mehr Leistung bringen.
00:23:24: das wären Fehler.
00:23:25: und trotzdem glaube ich dass es gut ist in Unternehmen mehr meditiert werden weil sicherlich die Leute dadurch dass sie offener werden kreativer werden.
00:23:34: Das ist auch nicht bei jedem so.
00:23:36: vielleicht ist es einfach so dass der eine oder andere seine Arbeit pflichtgemäß erledigt gewissenhafter macht.
00:23:43: All das, dass es einen negativen Effekt hat.
00:23:46: Das habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört.
00:23:48: Ich bin noch lange nicht so lang am meditieren wie du's jetzt schon vorweisen kannst.
00:23:52: bei mir sind aber auch schon ein paar jährchen.
00:23:55: negative Entwicklungen hab' ich noch nie mitbekommen.
00:23:58: Also ist ja das auch wissenschaftlich untersucht worden und da gibt´s ja die tollsten Studien zu... Wo man sagt, aufpassen ist bei Menschen die manisch-depressive Phasen haben.
00:24:11: Da soll man tatsächlich sagen lasse.
00:24:13: ich habe sogar das mal erlebt bei jemandem der dieses hatte als ich mit diesem irischen Geistlichen wo ich eben drüber sprach zusammen eine Reise gemacht hatte und wir haben beide nicht gemerkt in welchen Zustand dieser Mensch war.
00:24:26: Das versteckt sich ja manchmal.
00:24:28: Und da hat dieser irische Brista damals gesagt, er sollte vielleicht jetzt mal eine Zeit lang besser nicht meditieren.
00:24:36: Das hatte auch nicht gemacht.
00:24:37: inzwischen ist er wieder dazu gekommen.
00:24:39: aber die Konsequenz ist in diesen Phasen soll man es vielleicht lassen weil das Ding vielleicht verstärken könnte.
00:24:46: nachgewiesen ist es nicht.
00:24:48: Jetzt ist es seit der ersten Meditation bis zur Gründung der Akademie Klosseeberbach, ja doch einige Zeit vergangen.
00:24:55: Wir sind kürzlich hatten wir großes Jubiläum mit der Akademie.
00:25:00: Wie ist es dazu gekommen dass du wirklich gesagt hast okay jetzt möchte ich das irgendwie weitergeben.
00:25:06: davon nehme ich mal an das war so ein bisschen der Impuls.
00:25:09: aber dann auch zu dem großen Namensgeber.
00:25:11: Ich meine es gibt so viele Institutionen die meditieren die Meditationen anbieten.
00:25:16: und was mich persönlich vor einigen Jahren möglich abgeholt hat Das warst du mit einer bezaubernden Frau, weil ihr gibt so eine wunderbare Symbiose wenn man euch zusammen erlebt.
00:25:27: Wie kam es dazu?
00:25:28: Was war die Initialzündung zur Akademie und auch gerade in diesem besonderen Ort?
00:25:34: der wer hier im Rhein-Main-Gebiet im Rheingau sich auskennt und schon mal da war kennt diesen besonderen Orte.
00:25:40: Also ich glaube schon, dass Prozesse einfach reifen und irgendwann war es mal soweit das wir gesagt haben.
00:25:45: Naja also irgendwas muss man machen über das was Politik und Geld.
00:25:49: Also Bankerfahre meine Frau war ja auch in der Bank gewesen Und die war auch immer interessiert an der Gesellschaft und hat mich auch immer unterstützt.
00:25:57: Ich hoffe sie auch ausreichen in der Familie.
00:25:59: Das ist mehr ein Nebenmalsengeben.
00:26:02: Also da muss man auch sehr sehr dankbar sein.
00:26:05: aber Ja Wir haben im Grunde an einem bestimmten Zeitpunkt gesagt, naja gut wie geben wir das ganze weiter.
00:26:11: Und das ist natürlich eine eigene Lebenserfahrung die im Laufe der Zeit wächst wo wir einfach gesagt haben ja wir müssen was tun oder wir möchten etwas tun und es macht einfach Freude es weiter zu geben.
00:26:21: Für mich war auch dann diese Gründung der Akademie kein großer Akt weil ich gesagt habe dass was ich sowieso mache das kann ich auch mit anderen teilen.
00:26:28: Und so ist die Akademie eigentlich entstanden.
00:26:30: Dazu kam dann auch der glückliche Umstand, dass sich Roland Koch als Ministerpräsident hier in Hessen sehr um das Kloster Eberbach verdient gemacht hat.
00:26:37: Er hatte die Renovierung sehr stark in die Wege geleitet und unterstützt.
00:26:42: Es war vorher schon eine Stiftung geworden im Kloster eberbach und es war eben ein Ort wo wir dann auch durch manchen Zufall hingekommen sind.
00:26:49: ja da muss man eigentlich sagen es war am Ende das sage ich mal auch wieder betonen, wir sind ökumenisch beziehungsweise offen für alle denen das Christliche kein Ärgernis ist.
00:27:02: Aber es war mein katholischer Hintergrund weil ich in einem Zimmer war von im Reingau also im Kloster Eberbach bei dem damaligen Geschäftsführer der Stiftung Kloster-Eberbach und er hatte eine Marienstarte die Reingauer Madonna in seinem Zimmer stehen.
00:27:19: Und da habe ich gesagt dass aber ein schönes Statue mit der Sichtel Sie steht.
00:27:25: und da habe ich gedacht, das ist doch eigentlich ein Ort wo man es auch machen könnte.
00:27:30: Weil wir einen Ort gesucht haben.
00:27:31: Wir waren erst im Kloster Johannesberg was ja da sehr polarisiert worden ist.
00:27:35: Lange Geschichte!
00:27:36: Wir haben einen Ort lange gesucht und in diesem Gespräch sagt dann Jens Jakob der damalige Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kloster Eberbach Siedelt doch die Akademie hier an und dann haben wir immer noch überlegt, wie nennen wir sie denn.
00:27:50: Und dieses Akademiekloster Eberbach ist tatsächlich in einer... beseelten Sekunde entstanden.
00:27:59: Ich weiß noch heute, an welcher Kreuzung ich verbotenerweise im Handy telefoniert habe mit Jörg Ulster damals unser Finanzchef war der gesagt hat so und so geht es nicht das und dass müssen wir berücksichtigen.
00:28:11: und dann haben wir eben gesagt okay wir nennen's den vollständigen Namen Akademiekloster Eberbach Werte in Wirtschaft und Gesellschaft eV als eigengetragener Verein weiter haben was bis heute noch nicht geschafft.
00:28:22: aber das ist einfach aus einer Situation herausbestanden, die man kaum beschreiben kann.
00:28:30: Das sind so viele Dinge entstanden.
00:28:31: aber wie gesagt nochmal zur Frage zurück es reift etwas in einem, man möchte etwas weitergeben im Leben und wenn die Kinder dann größer sind dann denkt man ja gut was wo kannst du dich noch engagieren?
00:28:44: Und etwas weiterzugeben was man ohnehin macht ist etwas glaube ich sehr einfaches.
00:28:50: Ich will das jetzt gar nicht herunterspielen.
00:28:53: Die Kollegen haben da natürlich sehr viel, die haben gesagt es müsste auch mit Führungen zusammengehen.
00:28:57: dann kam ja noch ein Kollege dazu der ehemalige Bruder NTC ist.
00:29:01: er hat dann diese Sache Akademie also Gesellschaft, Spiritualität und Gesellschaft aufgebaut Was witzigerweise nach zwanzig Jahren, du hast es eben gesagt.
00:29:12: Wir haben letztes Jahr gefeiert.
00:29:14: Zwanzig Jahre Akademie wo jetzt Spiritualität und Gesellschaft genau natürlich der neue Weg ist weil wir jetzt nach zwanzig Jahren, wo wir mehr nach innen gewirkt haben dem Einzelnen helfen wollen, mehr in die Gesellschaft rausgehen wollen.
00:29:24: Und deswegen machen wir auch diesen Podcast glaube ich.
00:29:27: Bei der Gelegenheit die drei Säulen sind Führung, Werte, Meditationen und Achtsamkeit, Spiritualität.
00:29:35: Wie hängt das für dich zusammen auch gerade mit dem Aspekt Führung?
00:29:39: Weil wir sind ja auch der Werte, den Werten die wir vermitteln wollen.
00:29:43: Also wie hängt es da für Dich zusammen aus einer Sicht, die viel erlebt hat?
00:29:49: Wir haben's gerade eingangs gesehen von Russland über DDR und sucht für andere interessante Tätigkeiten Helmut Kohl was auch im Indus jetzt gerade alles besuchen
00:29:56: kann.
00:29:58: Ich glaube wir suchen für alles was wir tun als Menschen selber Aber auch als Gesellschaft eine Basis.
00:30:06: Und ich glaube, wir müssen irgendwo verankert sein.
00:30:09: Also Meditation und Achtsamkeit... Eigentlich war Meditation das erste.
00:30:13: Dann kam Achtsamtkeit dazu weil wir uns öffnen wollten für Menschen die vielleicht nicht... Für die Meditation.
00:30:19: vielleicht etwas Abschreckendes ist.
00:30:22: Nicht dass wir jedem gefallen wollen aber wir wollten da einfach sagen Vielleicht gibt es auch ne Form von Achtsammkeit Die eben ja rein ins Leben hineinwirkt wo Menschen sich besser angesprochen fühlen.
00:30:33: und dann war der nächste Bereich Führung und Werte.
00:30:36: Und da sehe ich eine unglaublich schöne Symbiose, weil natürlich viele Führungskräfte auch diese Frage haben wie können wir das was wir eigentlich im tiefsten wollen denn das sind ja auch nicht alles Geld verschrien.
00:30:47: also gelt ergebene Menschen sondern die wollen ja wenn ich ein Unternehmen leite dann will ich etwas für die Mitarbeiter tun dann will sich was für die Gesellschaft tun.
00:30:54: natürlich will ich auch Gewinne machen muss ich auch.
00:30:56: dass ist Ureigendste Verpflichtung des Unternehmers, der muss sein Unternehmen am Laufen halten.
00:31:03: Aber die Frage ist dann doch immer warum mache ich das eigentlich?
00:31:06: Und dann gibt es die Werte, die eben angesprochen hat ist.
00:31:09: Werte von Authentizität über Treu, über Zuverlässigkeit, über Vertrauen.
00:31:15: all das trägt ja die Wirtschaft auch.
00:31:18: und All das was verschieden ausgeprägt ist bei einzelnen Unternehmensfirmen muss ja dann wieder unterlegt werden.
00:31:24: und diese Werte haben auch eine Balance, also Ehrlichkeit.
00:31:28: Und es ist ja so ein Wert.
00:31:30: ich kann nicht jedem gegenüber ehrlich sagen du siehst aber heute schlecht aus oder so.
00:31:34: Also ich muss das mit einem anderen Wert ausbalancieren.
00:31:40: Da muss man etwas haben, was diese Werte hält.
00:31:43: Was sie stabilisiert und was sie einordnet.
00:31:46: Intuitiv je nach Lebenssituation oder nach Situation des Gegenübers.
00:31:50: Und da hilft dann die Meditation und die Achtsamkeit.
00:31:54: Insofern ist Meditation- und Achtsammkeit im Grunde die Grundlage für das, was wir tun.
00:31:59: Führung und Werte ist der Ausfluss davon in dem Unternehmensalltag aber auch im Familienalltag eigentlich im gesellschaftlichen Alltag.
00:32:07: Und die Frage dann Spuretualität und Gesellschaft ist im Grund.
00:32:11: wie fließt es hinaus?
00:32:13: Ja, in die Vielfalt des Lebens!
00:32:15: Und insofern isst das schon eine ganz gute Symbiose, die wir uns vorher gar nicht ausgedacht haben.
00:32:19: Aber die im Nachhinein wo wir sagen entwickelt.
00:32:24: Ja Markus, du hast gerade so demütig gesagt weiter haben wir es auch nicht geschafft.
00:32:28: aber wenn man sich mal die Liste von Referenten und Personen anschaut die tatsächlich Teil der Akademie Kloster Eberbar sind oder die Veranstaltungen besuchen dann ist das ja schon dass WHO aus Wirtschaft Politik gesellschaft teilweise.
00:32:43: und die Frage ich mir stelle ist was denkst du denn?
00:32:47: Was unterscheidet die Akadie von anderen Anbietern von Veranstaltung
00:32:51: etc.,
00:32:52: diese Menschen auch so ja Feuer gefangen haben, für das Anliegen und die Akademie unterstützen möchten?
00:32:58: Ja ich glaube es ist vielleicht ist es die Ehrlichkeit.
00:33:01: Vielleicht ist es auch dass wir tatsächlich glaubwürdig sind weil wir machen bisher alles ehrenamtlich als Gemeindezügeverein.
00:33:11: da habe ich insofern nackig hab ich das eben gesagt Weiter haben wir es bisher nicht geschafft.
00:33:16: Meine Grundidee war eigentlich, dass wir eine Stiftung daraus machen und dass viele Leute sich engagieren würden die dann uns unterstützen und das der Schneewahl größer wird.
00:33:24: Das sind wir jetzt im Moment also in einer kritischen Phase wo wir sagen naja gut wenn wir in die Öffentlichkeit gehen dann brauchen auch mehr Zuspruch von Menschen die uns finanziell auch finanziellen unterstützen.
00:33:35: Wir sagen aber vor allem das Wichtigste ist das Gebet dass wir brauchen zur Unterstützung oder für die Unterstützung Und ich bin damit zufrieden was da is Wer zu uns kommt an Referenten, wer zu uns auch als Zuhörer.
00:33:49: Jedes Mitglied zählt für sich.
00:33:52: Das ist fantastisch!
00:33:53: Das muss ich sagen.
00:33:54: das ist natürlich eine Glückssache und dass Leute uns die Treue halten liegt natürlich daran dass wir ihnen auch gegenüber offen sind und treu sind und wenn wir helfen können tun wir das.
00:34:02: Ich glaube dass wir ein guter Platz sind wo man sich vernetzen kann wo man Menschen kennenlernen kann Wo offen gesprochen wird.
00:34:09: oft ist es ja so dass bei unseren Vorträgen nachher in der Begegnung Nicht erst aber auch sagen, mein Gott das ist aber ein toller Platz hier wo man so offen miteinander sprechen kann.
00:34:20: Solche Räume gibt es gar nicht mehr so viele.
00:34:22: Auch die Leute in den Blasen gucken immer dass die Blase reinbleibt.
00:34:26: Aber das reicht halt nicht!
00:34:27: Man muss sich öfter mal einen Sternfried reinholen um da mal Franziskus zu zitieren.
00:34:32: der hat immer gesagt wenn die Welt rein ist und in Ordnung und du ein gutes Leben hast dann musst du dir immer einen Stern Fried reinholen einer Sack geht.
00:34:40: entschuldigung, so hat das nicht gesagt.
00:34:42: Aber wir brauchen diese Impulse und diese Sticheleien.
00:34:45: und wenn wir das im guten Sinne abfedern und sagen was will der Mann dann wirklich?
00:34:50: denn?
00:34:50: oft ist es ja so dass Menschen die uns stören in Wirklichkeit nicht stören sondern einen neuen Aspekt reinbringen.
00:34:55: oder sage ich oft bei den Einführungen zur... Meditation, die rote Ampel, die uns stört.
00:35:00: Die uns wahnsinnig werden lässt.
00:35:01: aber oft ist sowas eine Gnade dass wir nochmal drüber nachdenken.
00:35:04: wofür's will ich denn eigentlich?
00:35:05: wo ich hinfahre und so is das mit den Menschen auch und wenn man so ne Offenheit hat dann kommen auch Menschen groß sind in Anführungszeichen, um einfach mal sich wieder mit der Realität zu vernetzen und mit normalen Leuten zu sprechen die ihnen ganz einfache Fragen stellen.
00:35:21: Also es gibt genug Formate.
00:35:22: da ist die Akademie nicht die einzige aber wir hören das sehr oft bei den Veranstaltungen dass es einfach gut tut bei uns zu sagen Das freut uns natürlich!
00:35:29: Das ist letztlich benediktinische Gastfreundschaft auch wenn das Kloster Eberbach von Zisterzentren geführt wurden Aber das ist ja auch im Kern benedektinisch.
00:35:38: Was mich damals wirklich abgeholt hatte ist, also ich habe schon gesagt.
00:35:41: Ich hab viele Jahre indische Meditationen praktiziert und mache das auch heute noch was ich aber bis dato wirklich nicht kannte, was mir nicht bewusst war dass es überhaupt so etwas wie christliche Meditation gibt.
00:35:54: Und als ich dann nach ein paar Wochen gedacht habe, jetzt gebe ich mir das einfach mal.
00:35:57: Ich fahre da jetzt zum Kloster Neben den ganzen Impulsvorträgen, die ihr gebt.
00:36:03: Da war auch eben diese Einführungsseminare in diese christliche Meditation.
00:36:08: und was ich wirklich faszinierend fand ist dass das absolut nicht dogmatisch war.
00:36:17: Du kamst auf einmal um die Ecke und sagst ja wir haben ja so etwas wie Mantra Das können wir euch gerne anbieten.
00:36:23: Ich will ein bisschen einleiten.
00:36:24: Wie sieht denn wirklich ohne jetzt zu tief zu gehen?
00:36:27: Das würde auch jeden Rahmen, glaube ich, überspannen und wir wollen ja ein bisschen neugierig machen.
00:36:30: Dass die Leute wieder mit uns zu uns kommen und meditieren.
00:36:33: Wie sieht denn die tatsächliche Meditation aus?
00:36:36: Was würdest du jemandem raten der jetzt in den Podcast reingestolpert ist?
00:36:39: Und eigentlich denke ich, ich kenne Kloster Eberbach als größtes Weingut und auf einmal ist das komplett neu für mich dass es da auch Meditation gibt zumal's ja nicht mehr geweiht ist.
00:36:47: was würdest Du einem solchen Menschen sagen?
00:36:50: Auch gerade im Hinblick auf die heutige Zeit leben glaube ich in einer zeit die selten stressiger war oder eignisreicher.
00:36:57: Also erstmal natürlich vorbeikommen, haben wir gesagt.
00:37:00: Wir sind gastfreundlich und da sind wir auch der Stiftung Großteil überwacht.
00:37:03: dankbar dass sie uns dabei heimatet.
00:37:05: zu bestimmten Konditionen.
00:37:07: das ist schon so dass wir sagen es ist bevorzugt.
00:37:11: an einem bevorzugten Ort werden wir gut behandelt Und da ist eine Offenheit, es könnte glaube ich noch mehr bekannt werden dass wir dort als Akademie dieses auch anbieten.
00:37:20: Zu der Frage wie wir jetzt meditieren dann muss ich sagen das kann jeder so machen wie er es für richtig hält.
00:37:27: Wir geben Leitplanken vor Es gibt bestimmte Grundregeln.
00:37:32: Das A und O bei der Meditation ist ja im Grunde dass es einen Gegenstand von Aufmerksamkeit gibt Und da kann man den Atem nehmen, da kann ein Mantra nehmen.
00:37:42: Übersetzt ein heiliges Wort was man immer wieder innerlich wiederholt.
00:37:46: Das ist im Grunde etwas das wir mit der Weltgemeinschaft für christliche Meditation gemeinsam haben Dass wir sagen dass Mantra ist ein ganz einfaches Mittel um zu meditieren.
00:37:56: also ich wiederhole dieses Wort immer wieder beim Einatmen, beim Ausatmen.
00:38:01: Das ist auch kein Geheimnis.
00:38:03: in manchen Fällen müssen sie für sowas zahlen und wir machen das natürlich frei.
00:38:08: es gibt ein Wort was wir allen empfehlen wo man mit anfangen kann wenn man neu reingeht.
00:38:13: dass ist das wort maranata aramellisches Wort aus der heiligen schrift ähnlich bekannt in meditationskreisen wie das buddhistische um Und Maranatha hat sogar eine Bedeutung, das heißt kommt her aber ist eigentlich dann ein Symbol für Offenheit.
00:38:28: So und dieses wiederholt man innerlich und man wiederhult es egal ob Störungen kommen äußerlich oder innerlich.
00:38:43: die Gedanken der Vergangenheit oder die, die in die Zukunft gehen, ableicht.
00:38:47: Man konzentriert sich ganz auf dieses eigene Wort, indem man es innerlich spricht.
00:38:52: und wenn man das Wort innerlich sprichst dann wird man zwar immer noch gewahr dass da Gedanken sind, Wir leben ja immer in Zukunft oder in der Vergangenheit nur nicht im Hier und Jetzt.
00:39:07: Nein, aber wenn wir uns ganz auf dieses Wort konzentrieren dann kommen wir ins Hier-und-Jetzt.
00:39:13: Vielleicht auch ist das die Körperwahrnehmung bei einigen Leuten einfach nur da spüren wie sie da sitzen, wie sie getragen werden?
00:39:21: Für mich ist das einfachste Wort das Mantra.
00:39:25: Und wie gesagt, das teilen wir oder teile ich mit den Menschen, die dort kommen und sage versuch's mal!
00:39:31: Und wenn jemand sagt, okay achte auf den Atem oder ich möchte einfach nur hier in Ruhe sitzen.
00:39:37: Ist es gut?
00:39:38: Man kann auch aussteigen in der Zeit der Meditation und wir haben immer das Kreuz dabei.
00:39:43: Auch das muss man nicht angucken.
00:39:44: Man muss sich vielleicht auf dem Punkt fixieren.
00:39:47: Man kann anfangen nachzudenken aber dann meditiert man nicht mehr.
00:39:50: Das Meditieren ist ein Wegkommen von den eigenen Gedanken die einen Jahr ständig Manchmal quälen, also wenn Leute nicht einschlafen können.
00:39:59: Deswegen ist Meditation eben gesagt ja wir machen es nicht um etwas zu erreichen.
00:40:02: aber viele Menschen die sagen seit ich meditiere kann ich auf einmal besser einschleifen weil nicht die Gedanken Karussells nachts anfangen.
00:40:09: Ich bin einfach freier!
00:40:10: Ich kann einfach Dinge auch verabschieden.
00:40:13: loslassen loslassen ist ein ganz wichtiges Wort in der Meditation.
00:40:17: Also nochmal zur Frage, wenn jemand kommt und meditieren will dann sagen wir haben wir meditären in der Wüstenväter Tradition mit einem Wort, mit einem Mantra.
00:40:26: das Wort heißt Maranatha, das sprechen wir mit den vier gleichen Silben beim Einatmen, beim Ausatmen und ansonsten kehren wir immer wieder zu dem Wort zurück dass man natürlich gerade sitzt mit eine gewisse Sitzhaltung hat aber auch auf einem Stuhl und ohne Gissen und ohne Jogasitz.
00:40:41: sondern das kann man meditaren kann man überall.
00:40:44: Und dann sagen wir einfach machte eine Erfahrung damit und mache es regelmäßig.
00:40:47: Und dann machen wir es empfehlen, wir unterstützen Gruppen einmal in einer Woche in der Gruppe und ansonsten regelmäßig selbst einmal im Jahr.
00:40:57: regelmäßig ist wahrscheinlich zu wenig.
00:40:59: da muss man dann seinen eigenen Weg finden.
00:41:01: Wir werden auch einen Shownotes das sind die Notizen unter dem Podcast nochmal die Termine reinschreiben wann wir auch Online Militation anbieten Das heißt auch aus der Ferne wenn man nicht hier im Rhein-Main Gebiet wohnhaft gerne teilnehmen.
00:41:13: Ja, das ist jetzt eine Sache wo ich nie daran geglaubt hätte dass man das online machen könnte.
00:41:17: also die online Meditationen die wir anbieten existiert jetzt fünf Jahre und immer noch kleine Gruppe, darf ich wieder sagen weiter sind wir nicht gekommen.
00:41:27: Aber eine wachsende Gruppe und das ist wichtig.
00:41:29: Das ist glaube ich das was man nachhaltig nennt heute wird es so oft leichtfertig benutzt dieses Wort dass etwas einfach ne Basis hat worauf etwas wachsen kann Und das freut mich.
00:41:39: Ich hätte es nicht erwartet.
00:41:40: aber online gibt es auch Räume die segensreich sind.
00:41:45: Also vielleicht auch an der Stelle weil's gerade ganz gepasst.
00:41:47: Wir haben im Nachgang habt ihr noch ein Gespräch mit Kirchenverantwortlichen um Meditationen-Kirchen reinzubringen, also wenn eine der Zuhörer da Interesse hätte die Kontaktdaten sind überall einzusehen oder zu finden.
00:41:59: Nicht zuletzt auf der Akademie der Klosseeobachers Homepage.
00:42:03: Eine Frage noch zur konkreten Meditation.
00:42:05: Ich habe selber Retreats leiten dürfen und in diesem indischen Faktor ich hab immer wieder die Frage kam immer und immer wieder
00:42:12: auf gerade von
00:42:13: neuen Menschen oder von Menschen die neue Meditation gefunden haben.
00:42:17: Es klappt nicht!
00:42:17: Ich krieg dieses Gedankenkarussell einfach nicht hin.
00:42:20: Hast du da ein Tipp?
00:42:21: Ich könnte mir vorstellen, dass nach der Folge vielleicht doch irgendwie die eine oder andere drüber nachdenken.
00:42:26: Setz mich einfach mal hin und mach' mal die Augen zu!
00:42:28: Dann fängt's an zur Ratan von Einkaufsliste über Probleme in der Ehe oder ich weiß es nicht...
00:42:32: Also der Tipp ist weitermachen.
00:42:34: Es gibt zwei Regeln in der Meditation Anfangen Und die zweite ist weitermachen.
00:42:39: In Zeiten sagen auch Leute, es gibt ja die wunderbaren Untersuchungen jetzt zur Meditation durch den Neurowissenschaften.
00:42:48: Die sagen was passiert da eigentlich im Gehirn und ich halte das nicht für so wichtig.
00:42:53: aber auch die bestätigen... dass die Meditation gerade in Zeiten, wenn sie uns nicht gelingt besonders wichtig ist.
00:42:59: Das ist einfach das Paradox.
00:43:01: wir müssen ja mit so vielen Paradox auf im Leben aushalten können und das lernt man in der Meditation, dass etwa diese Sache wenn ich denke mein Gott es ist mir nix gelungen!
00:43:12: Ich war kaum eine Sekunde mal weg mit meinem Mantra, dass es dann besonders wertvoll ist.
00:43:18: Und das merkt man eben auch im Leben in der Meditation passiert oft gar nichts oder ich quäle mich dadurch wie so ein Verkehrsstau.
00:43:25: Ich muss einfach dadurch irgendwann löst er sich wieder auf und das kann ganz langer Stau sein kann ich bekennen, dass es ein lebenslanger Stau ist.
00:43:36: Es geht mal gut, mal weniger gut, fängt man an zu träumen und das ist auch nicht gut.
00:43:40: Man fühle mich gut aber das hat gar nichts damit zu tun, dass die Meditation jetzt wertvoll oder nicht wertvoll ist.
00:43:46: Das Wichtige ist, dass ich's mache!
00:43:48: Und Theresa von Abila um dieses christliche Beispielen zu nennen sagt ja, um Gottes Willen, sagt sie ihren Schwestern, hat das aufgeschrieben, wenn euch dabei gut fühlt... Haltet nicht daran fest, lasst es sofort wieder los.
00:44:00: Denn wenn ihr euch gut fühlt dann seid ihr schon wieder in der Vergangenheit.
00:44:03: Es war ja so toll das ist nicht mehr hier und jetzt sein.
00:44:06: Und dieser Versuch ins Hier-und-Jetzt zu kommen Der ist permanente Lebensaufgabe.
00:44:10: Deswegen wenn jemand sagt ich kann es nicht Das ist nicht richtig Ich mache es nicht, dass ist richtig, das stimmt Aber ich kann's dann machen und wieder aufnehmen.
00:44:19: Also es ist eine ständige Herausforderung auch für mich
00:44:22: Markus.
00:44:22: wir kennen uns ja jetzt auch schon ein Weile und ich bin sehr sehr praxisorientiert von meiner Persönlichkeit.
00:44:27: Von daher würde mich vielleicht einfach noch biografisch interessieren.
00:44:31: Hast du einen konkreten Moment, vielleicht in deinem Berufsleben?
00:44:34: In deiner... Vielleicht auch im Privatleben wenn du möchtest wo du dir dachtest hey jetzt bin ich gerade wirklich sehr gestresst oder absolut warmsinnig Wo du gemerkt hast dass die Meditation dir ein komplett neue Sicht auf die Dinge gegeben hat.
00:44:50: Ich glaube nicht, dass sie jetzt den Finger auf einen Punkt leben könnte.
00:44:52: Aber es ist mit Sicherheit so, dass ich manchmal in stressigen Situationen, wo ich dachte mein Gott was machst du jetzt?
00:44:58: oder wie löst sich dieses oder jenes Problem auf?
00:45:01: Wenn man sich dann eben nicht hektisch hinsetzt und im Stress, wo man manchmal falsche Entscheidungen trifft aber bewusst natürlich... Wenn ich erste Hilfe leisten muss, laufe ich dahin und helfe.
00:45:12: Und Gottes Willen ja!
00:45:13: Aber wenn ich nicht unbedingt was machen muss, handeln muss, helfen muss... ...wenn ich mich dann hinsetze und meditiere, dann sieht die Welt nach der Meditation anders aus.
00:45:23: Das kann man glaube ich so sagen und man kommt dann wahrscheinlich auch zu besseren Entscheidungen.
00:45:30: Doch vielleicht sogar als mein Bruder gestorben war da war es so dass ich die Nachricht nicht glauben konnte dann erst mal hingesetzt habe und meditiert habe.
00:45:43: Und ich bin dann, glaube ich anders damit umgegangen als wenn ich sofort meine Frau das war in der Nacht geweckt hätte und gesagt hätte du der Thomas ist tot.
00:45:53: Das war glaube ich etwas wo ich dann viel bedachter mit der Situation umgegangen sind.
00:45:58: vielleicht gab es sowas doch ja wie man nachdenkt?
00:46:03: Danke für das Teil.
00:46:05: Ich würde nochmal ein bisschen auf die Ursprünge dieser christlichen Meditation kommen weil wie gesagt am Anfang das war für mich relativ neu.
00:46:12: Klären Sie doch mal auf, wie ist es dazu gekommen dass wir im christlichen Kontext heute auch noch meditieren?
00:46:19: Also gut das ist jetzt wirklich eine lange Sache die man.
00:46:22: dann müsste man extra glaube ich zehn Post Podcast machen.
00:46:26: also man kann was über die christliche Meditation nachlesen in den in den Koalationen von eines der Schüler der Wüstenväter, also Kassian, der im Grunde der Lehrer ist von Benedikt.
00:46:45: Der hat mit den Wüsenvätern zehn Jahre gelebt und er hat darüber zwölf Bücher geschrieben.
00:46:51: die kann man heute noch lesen.
00:46:52: ja es gibt da ganz viel Literatur zu und es war eben so dass in der Wüsensväterzeit bis zum vierten fünften Jahrhundert eben fünfzigtausend Einsiedler in die Wüste gegangen sind weg von einem lärmenden Rom, in die Stille der Wüsten und man hat sich zurückgezogen zum Gebet zur Meditation.
00:47:16: Das waren dreißig bis fünfzig tausende Einsiedlern.
00:47:19: das sollte man viel mehr forschen glaube ich in diesen Bereichen was damals passiert ist und was sie dazu getrieben hat.
00:47:24: es war jedenfalls keine Aussteiger sondern Leute die sich auch in der Kirche engagiert haben.
00:47:29: Das Gottesbild Dreifaltigkeit, Konzil von Ezea ist sehr stark von den Wüstenvätern mitgeprägt worden und dann ist dieses aufgegangen im Osten in das Jesus-Gebet.
00:47:41: die haben das ziemlich beibehalten.
00:47:42: Die Meditation auch die Form dieses Gebetes.
00:47:45: Im Westen ist es aufgegangen.
00:47:47: ich nannte es eben Schülor von Cassian War Benedikt Und er hat ja eine Regel für normale Brüder geschrieben nicht Für heilige und hat gesagt wir machen stunden gebet Wir Machen Ohrer et Laborer wie verbinden das ganze.
00:47:58: Und das war im Grunde auch eine Wiederholung von Salmen, von Gebeten.
00:48:05: Wir kennen das, das Stundengebet Ruminatio dieses Wiederkeulen was wovon Benedikt spricht.
00:48:11: und trotzdem ist es im Westen insofern verloren gegangen hat durch das Klöster ihren Einfluss verloren haben.
00:48:17: wir sind aufgeklärt die Reformation kam sehr stark eine Kopfsache überhaupt kein Vorwurf an nötig der Verstand ist ja nicht aus zu blenden sondern er ist nur einzureihen in die richtige Positionen, Intuition und Verstand sind eben zwei Dinge die zusammenarbeiten müssen.
00:48:32: Und wir haben den Verstand überbetont sagt ja auch ein Stein so.
00:48:36: aber egal es ist im Westen weitgehend wie du richtig sagst verloren gegangen und viele Leute sind in den achtziger Jahren nach Indien gegangen und haben dort bei den Swamis Meditieren gelernt.
00:48:48: TM kommt letztlich auch daher also transcendentale Meditation dem Gründer der Weltgemeinschaft, die ich im Lande John Main.
00:48:59: Das war ein Irre, der in Indien gewesen war – in Malaysia wie das damals hieß noch britische Kolonie für den britischen Staatsdienst und hat dort einen Swami kennengelernt.
00:49:12: Also es ist eigentlich ihre, hat in England gedient, ist dann nach Malaya gegangen und lernt ein Indisch beeinflussen.
00:49:22: Swami kennenlernt dort Meditation und sagt hey das ist doch genau das was die Leute brauchen heute in dieser übergestressten Zeit.
00:49:28: Es gibt so viele Einflüsse kann man das nicht verbinden.
00:49:30: Hat dort Meditieren gelernt kam zurück, hatte eine Berufung erfunden, ist Benediktiner geworden.
00:49:36: dann, um das vielleicht wirklich doch mal als Lebensbiografie zu erzählen ist dann in das Größte gegangen und sei ein Abt habt ihm gesagt ja aber meditieren tun wir hier nicht dass es nichts christliches genau das was du eben sagst.
00:49:48: Und er hat dann diese Schriften von Cassian entdeckt und hat gesagt, Mensch wir haben das ja doch in unserer christlichen Tradition.
00:49:57: Er hat dann die Weltgemeinschaft initiiert, formal gegründet worden ist er dann in den Achtziger Jahren nachdem er gestorben war hat jetzt Lawrence Freeman übernommen wieder ein Benediktiner aus London ist aber eine ökumenische Gemeinschaft wie gesagt für alle offen.
00:50:14: Da ist es eben einfach wichtig zu sehen Es hat Wurzeln in der christlichen Ur-Tradition, um das mal so zu sagen.
00:50:22: Es ist nicht verfälscht worden aber es ist ein bisschen verloren gegangen im Westen.
00:50:30: Wir haben's vergessen und es ist im Grunde wieder entdeckt worden.
00:50:32: Das ist glaube ich das große Verdienst von John Main dass er es wieder für den normalen Christen zugänglich gemacht hat und geöffnet hat.
00:50:41: Und er hat eben gesagt, das sollten eben nicht nur Leute in den Klöstern das beten oder praktizieren die Meditation im Gegenteil.
00:50:48: In Klösten haben sie ihre eigenen Rhythmen und dann sind zweimal Meditation am Tag einzufügen noch sehr schwierig sondern ist was für den Normalen Menschen Aufgrund der Erkenntnisse der Wüstenväter und der Erkennisse, die man aus allen Religionen letztlich auch aus dem Hinoismus und Bündnismus hat.
00:51:05: Insofern ist die Meditation wie du angedeutet hast glaube ich etwas sehr verbindendes zwischen allen Religions.
00:51:12: Und wir haben auch schon im Kloster Eberbach meditiert mit Sufis das geht.
00:51:17: Absolut ja.
00:51:19: Ja Lukas, willst noch was?
00:51:21: Mach gerne weiter Sebastian.
00:51:24: Ich würde so langsam zum Abschluss kommen wollen Oah, aber wird die Gelegenheit jetzt nicht verstreichen lassen um jetzt noch ein bisschen Wärme zu machen.
00:51:33: Was steht denn konkret an?
00:51:35: Was haben wir dann für konkrete Termine wo uns die Zuhörer auch mal live erleben können, live dich auch sprechen können vielleicht auch mal persönlich um Ratschlag fragen können falls das eine oder andere Gedanken Karussell dann doch viel zu viel überhandelt.
00:51:50: Wir haben immer am ersten Mittwoch im Monat den Eberbacher Impuls.
00:51:54: der beginnt immer um achtzehn Uhr.
00:51:56: da gibt es Ein Vorgespräch zur Meditation, da ist im Grunde die Frage im Raume wie macht man das?
00:52:03: Wie meditiert man?
00:52:05: und dann gibt es eine halbe Stunde stille Meditation also netto zwanzig Minuten denke ich.
00:52:11: Gibt noch eine ganz kurze Einführung für die, die später kommen, die das schon kennen dieses Vorgespreich Und dann gibts ein Vortrag.
00:52:18: Also jetzt am ersten Juli haben wir etwas zur Entwicklungspolitik.
00:52:23: ist jemand, der war früher Generalsekretär des BKU und katholischer Unternehmer in Deutschland.
00:52:31: Der ist jetzt auf einer Missionsstation, auf einer Missionsreise in Ghana, der spricht davon wie man dort Entwicklungspolitik von unten in Anführungszeichen sinnvoll gestalten kann.
00:52:42: also dass man Entwicklungen die machen sehr viel in Sachen Ausbildung deutsche Ausbildungssysteme übertragen dort auf dieser Station.
00:52:48: Also das ist ja ein typischer Fall, wo wir sagen okay das ist der Vortrag.
00:52:52: Der hat nichts unbedingt mit Meditationen zu tun mit dem Teil davor.
00:52:56: Da ist eine Stunde und dann gibt es diese Begegnung.
00:52:58: aber interessanterweise ist es so dass die Leute zum Meditieren kommen manchmal das anders aufnehmen als wenn sie irgendwie den Vortrauch hören und danach erst sagen Herr Lehrer ich weiß was ich will oder haben schon alle etwas gesagt?
00:53:08: nur ich noch nicht.
00:53:09: also das ist eine ganz eigene schöne Atmosphäre.
00:53:12: Wir haben immer am dritten.
00:53:14: Am dritten Donnerstag im Monat haben wir immer die Akademie To Go, eine Online-Veranstaltung findet man zu verschiedensten Themen.
00:53:22: Die Ankündigungen immer auf der Homepage und wir haben natürlich die Meditationsangebote, die fest sind jeden Mittwoch, im Kloster Eberbach, halbe Stunde.
00:53:33: Das ist fest!
00:53:34: Wir haben immer, am Donnerstag die Onlinemeditation kann man auch zugehen über die Zugang finden, über die Homepage besser aber anmelden vorher per Mail weil wir tatsächlich man nimmt uns ernst wohl leider schon mal ein paar Störungen gehabt haben von Leuten die da unterbrechen wollten.
00:53:53: Das ist schade, aber da haben wir jetzt eine Zugangsschanker drin.
00:53:56: Wir haben jeden Dienstag um siebzehn Uhr in mitten in Wiesbaden eine Meditation offen für alle im Kompetenztherapiezentrum Weiten das ist ein Ehepaar die dieses Therapiezentrum haben und die dafür offen sind.
00:54:11: Und wir haben jetzt neu ab dem Juli am ersten Dienstag im Monat immer in der Wiesbaden Stiftung.
00:54:21: Was ganz erfreulich ist, die es auf uns zugekommen hat gesagt, können wir nicht zusammen was anbieten?
00:54:25: Also einmal im Monate, am ersten Dienste ein Monat siebzehn Uhr fünfzehn Ankommen und dann siebzen Uhr dreißig kleine Einführungen, achtzehn Uhr dann Meditation eine halbe Stunde also jeden ersten Dienstag im Monat in der Wiesbaden-Stiftung auf dem Michaelsberg, ein Angebot.
00:54:45: Und wir unterstützen Gruppen!
00:54:46: Also wenn jemand eine Gruppe aufmachen will was ist eben gesagt?
00:54:49: Wir haben ja mit den Kirchen mal einen Versuch dass wir auf die Kirchen zugegangen sind und gesagt haben wie nutzt ihr eigentlich eure zunehmend leer stehenden Räume?
00:54:58: vielleicht kann man da auch sowas anbieten.
00:55:00: Der Zuspruch ist noch nicht so groß, aber wir freuen uns über jeden der dazu vielleicht noch kommt und er uns anspricht.
00:55:06: So wie ich dich kenne auch Jogastudios egal aus welchem Spektrum man kommt sich für das Thema interessiert.
00:55:12: Wir sind haben immer ein offener
00:55:13: so.
00:55:15: Lukas du bist seit Anfang des Jahres auch beruflich unterstützend tätig in dem Akademie.
00:55:24: Woran arbeitest Du denn aktuell noch?
00:55:26: was kommt dennoch auf die Zuhörer zu?
00:55:27: Vielleicht nicht Katze ganz aus dem Sack lassen.
00:55:30: Die Spannung soll noch bleiben, das werden wir dann hier an Ort und Stelle so zeitig verkünden.
00:55:35: Gut also die Frage ist natürlich wie können wir euch auch interessante Themen zugänglich machen?
00:55:40: Zum einen im Bereich Meditation zum anderen aber auch im Bereich Führung und Werte weil wie Markus gesagt hat Unternehmen Unternehmer, Führungskräfte prägen nicht nur maßgeblich ihre Abteilungen sondern in besten Fall auch die ganze Gesellschaft und ihr erweitertes Umfeld.
00:55:55: Und eine Veranstaltung die wir da geplant haben, da kann ich die Katze auf dem Sack lassen.
00:55:59: Die steht schon auf der Homepage ist am zwölf November ein Führungsdialog mit Ronan Koch.
00:56:04: das wird im Hyatt Regency in Mainz stattfinden und im Grunde genommen geht es darum dass wir nach einem Impuls von Ronald Koch darüber ins Gespräch kommen wie wir denn unter Druck und in Krisensituationen wirklich entscheiden können.
00:56:17: Das heißt gelebte Werte.
00:56:19: Es hilft kein Modell mehr weiter sondern jetzt muss Ich Nach meinem inneren Kompass handeln Und dafür haben wir natürlich auch die Meditationsangebote um den eigenen inneren Kompass.
00:56:29: Im besten Fall erst mal entdeckt zu haben, bevor ich ihn verwenden
00:56:32: muss.".
00:56:54: dass wir einen solchen integrieren, also eine kurze Besinnung am Anfang und am Ende.
00:56:58: Das ist uns dazu ganz wichtig.
00:57:00: Selbst wenn es jetzt um Führungsthemen geht oder Entwicklungspolitik oder so – Wir haben immer im Anfang eine kurzte Besinnungen, eine Frage die wir in den Raum stellen und dann kurz sollen die Leute darüber nachdenken oder sich öffnen für das Thema oder ein Thema oder einen Anliegen und haben am Schluss dann auch etwas, was sie wieder sozusagen den Alltag entlässt in ihrer christlichen oder humanistischen Verantwortung.
00:57:26: Das ist uns ganz wichtig egal ob Meditation dabei ist oder nicht.
00:57:30: das ist auch ein Kernanliegen der Akademie dass man in einem bestimmten Geiste lebt und diese Gesellschaft mitgestaltet und diese Welt und hoffentlich wirkt
00:57:40: es!
00:57:40: Und in dem Sinne vielleicht noch eine kurze Anmerkung.
00:57:43: Wer sich bei dem spannenden Meditationsteil von Markus gedacht hat, hey davon frauche ich mehr!
00:57:47: Wir haben auch jeden ersten Mittwoch im Quartal ist das glaube ich Markus?
00:57:51: Die Einführung in die Kontemplation.
00:57:53: Jeden zweiten Samstag im Quarteil.
00:57:55: Jenen zweiten
00:57:56: Sammas gegen den ersten Mittwech okay super.
00:58:00: Lieben Dank an dich Lukas für deine Unterstützung.
00:58:03: aber ganz vor allem... Wir herzlichen Dank für all das tun und wirken, was du bisher in diesem Kontext gemacht hast.
00:58:10: Und ich hoffe dass wir die nächsten dreißig Jahre noch von dir lernen und mit dir lernen.
00:58:15: Bevor wir das hier schließen möchte ich aber nicht noch die letzten Hinweise geben.
00:58:21: Wir haben jetzt hier sehr viel über sehr spirituelle Themen geredet.
00:58:24: Wir sind auch Gast im
00:58:26: Kloster.
00:58:27: Das kamen jetzt auch deutlich rüber.
00:58:28: Wir hatten da feste Räumlichkeiten und möchten uns einfach an der Stelle bedanken.
00:58:31: an die Stiftung Kloster Eberbach Die natürlich auch noch einen ganz besonderen Eventkalender hat.
00:58:37: Da lohnt es sich auch mal vorbei zu schauen.
00:58:39: und wer einfach die weltliche Seite des Klosters genießen möchte mit den leckeren Weinen, mit dem leckerem Shop und den ganzen Souvenirs oder auch einfach nur mal dort kurz innehalten möchte, sich der Natur hingeben möchte ob im Klosterrahmen oder was ich auch extrem schön finde das schwarze Häuschen ist glaube ich jetzt auch neu erstellt worden.
00:59:00: Sommer steht vor der Tür.
00:59:00: kommen sie vorbei.
00:59:02: mit ein bisschen Glück erleben Sie einen von uns dort.
00:59:04: Vielen Dank für die geschenkte Zeit.
00:59:07: und Markus, ich würde dir das letzte Wort geben.
00:59:11: Ja, Tür ist offen.
00:59:12: Porta Partez haben wir ja gehört.
00:59:14: Das ist der Wahlspruch vom Kloster Iberbach.
00:59:16: Das gilt für die Akademie, das gilt für Die Angebote, die du gegeneinander hast.
00:59:19: Das geht für Meditations-, Führungs- und sonstigen Angebote.
00:59:24: Und ich freue mich auf die weiteren Begegnungen!
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