Wochenimpuls "Die Meditation ist mächtiger, als bisher bekannt" von Marcus M. Lübbering – 14.09.–20.09.2026

Shownotes

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Marcus M. Lübbering hat zufällig einen Podcast gehört: Gert Scobel im Gespräch mit dem Meditationsforscher Ulrich Ott, der gerade mit Jörn-Marc Vogler das Buch „Mentale Stärke statt Stress" veröffentlicht hat. Der Satz, der hängen blieb: die Meditation ist viel mächtiger, als wir bisher dachten.

Im Gespräch mit Sebastian Labonte geht Marcus der Frage nach, was das für unseren Alltag bedeutet – für den „vorhersagenden Verstand", der uns ständig zwischen Vergangenheit und Zukunft hin- und herspringen lässt, für den Unterschied zwischen objektbezogener Mantra-Meditation und dem freien, beobachtenden Zugang, und dafür, warum christliche und östliche Wege trotz unterschiedlicher Wurzeln oft zum selben Ziel führen.

Davor: ein Rückblick auf den akademieeigenen IT-Workshop, die gemeinsame Meditation im Kloster danach – und die Musik von Margaret Rizza in der Mittwochsmeditation.

Kapitel

  • 00:00  Begrüßung – der Wochenimpuls
  • 00:19  Wie war deine Woche, Marcus?
  • 00:33  Rückblick: der IT-Workshop der Academie
  • 00:58  Gemeinsame Meditation im Kloster nach dem Workshop
  • 01:32  Die Mittwochsmeditation und die Musik von Margaret Rizza
  • 03:25  Überleitung: der Impuls dieser Woche
  • 03:38  Der Zufallsfund: scobel im Gespräch mit Ulrich Ott
  • 05:03  „Die Meditation ist viel mächtiger, als wir bisher dachten"
  • 05:19  Das Buch: „Mentale Stärke statt Stress"
  • 06:19  Der „predictive mind" – unser vorhersagender Verstand
  • 07:50  Vom narrativen zum erfahrenen Selbst
  • 09:24  Das Bild vom dunklen Raum: Tasten statt Vorhersagen
  • 13:58  Zwei Wege: objektbezogene Mantra-Meditation und freies Beobachten
  • 16:45  Hare-Krishna, buddhistische und christliche Zugänge im Vergleich
  • 18:00  Was den christlichen vom östlichen Zugang unterscheidet
  • 20:38  Ausblick: Termine und Veranstaltungen
  • 20:52  14. September: Lebenskolloquium mit Veronika Hübner
  • 21:16  22. September: Academie IM AUSTAUSCH mit Hardy Ostry
  • 23:06  Schlussworte und Verabschiedung

Im Gespräch erwähnt

  • Gert Scobel, Journalist und Philosoph, im Gespräch mit Dr. Ulrich Ott, Meditationsforscher am Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen: „Warum Meditation viel mächtiger ist, als wir bisher dachten" auf YouTube. Mehr von Ulrich Ott: ulrichott.com.
  • „Mentale Stärke statt Stress" von Dr. Ulrich Ott und Jörn-Marc Vogler – die wissenschaftlich fundierte Meditation für ein resilientes und sinnerfülltes Leben. Zum Buch bei Droemer Knaur.
  • Margaret Rizza, englische Komponistin meditativer Musik, ehemals Professorin für Gesang an der Guildhall School of Music & Drama. Mehr über sie und ihre Musik.
  • Hardy Ostry, seit 2024 Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Washington, D.C. Kurzprofil bei der KAS. Er kommt am 10. November – vier Tage nach den US-Midterms – zusätzlich in Präsenz ins Kloster Eberbach.
  • Maranatha – aramäisch „Komm, Herr". Das Mantra, zu dem in der Stille zurückgekehrt wird.
  • Wie immer: alle Meditationen, die die Academie im Rhein-Main-Gebiet organisiert oder mitträgt, stehen unter Meditation & Achtsamkeit.

Termine

Über den Wochenimpuls

Der Wochenimpuls erscheint jeden Montag ab 6 Uhr. Marcus M. Lübbering ist Gründer und Vorsitzender der Academie Kloster Eberbach – Werte in Wirtschaft und Gesellschaft e.V. Durch die Folge führt Sebastian Labonte.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und liebe Hörer, zu einer neuen Woche.

00:00:05: Und wie gewohnt spenden wir von der Academie Kloster Eberbach immer einen neuen Wochenimpuls,

00:00:11: der uns alle durch die Woche hinweg begleiten darf, auch gerne zum Nachdenken anregen darf.

00:00:19: Und somit auch dir herzlich willkommen, lieber Marcus. Wie geht es dir?

00:00:23: Ja, ich freue mich wieder on air zu sein, sozusagen.

00:00:26: Wie war deine vergangene Woche?

00:00:28: Sie war sehr gut. Wir haben viele Anregungen bekommen in der Akademie.

00:00:33: Wir hatten einen IT-Workshop. Man kann sich das nicht glauben, dass Leute meditieren, auch sowas brauchen.

00:00:38: Es ging um die Frage, wie sage ich es meinem Kind?

00:00:41: Und da ist viel Energie, Einsatz und Power dahinter gewesen.

00:00:47: Wir müssen es ja an den Mann bringen. Das ist ja unsere neue Aufgabe, dass wir nicht dem Einzelnen nur helfen,

00:00:52: sondern auch in der Gesellschaft sagen, wie wichtig die Meditation ist und wie sie etwas verändern kann.

00:00:58: Wir haben danach in einer großen Gruppe, weil einige vom Workshop noch da waren, im Kloster Eberbach meditiert.

00:01:04: Wir haben die üblichen Meditationen gehabt, die ja durchlaufend waren, auch in den Sommerferien.

00:01:13: Und wir freuen uns auf die Fortsetzung. Immer beständig, jede Woche die Gruppen treffen.

00:01:19: Das ist wichtig. Das schafft auch Gemeinschaft. Und das ist schön, wie sowas wachsen kann.

00:01:23: Wie immer in den Shownotes sind alle Meditationen, die im Rhein-Main-Gebiet von uns organisiert werden,

00:01:29: in Gruppenzusammenarbeit, sind dort überall verlinkt.

00:01:32: Und ja, und ich finde, die Mittwochsmeditation ist immer wirklich sehr speziell und holt mich immer wirklich ab.

00:01:40: Ich bin so schön zur Ruhe gekommen und es war wieder so schön mit Musikbegleitung und einleitenden Worten

00:01:46: und einfach zu wissen, im Rücken die Schatzkammer zu haben des Klosters. Es ist einfach schön.

00:01:52: Ja, es hat gut getan. Und das machen ja, ich bin den beiden Damen ja sehr, sehr dankbar.

00:01:59: Der Rebecca Thurmann-Britz und der Gerda Russler, die das immer so wunderschön machen.

00:02:04: Gestern hat es Rebecca sehr einfühlsam gemacht, glaube ich.

00:02:08: Sie hat gemerkt, dass wir uns vorher die Köpfe heiß diskutiert haben.

00:02:11: Wir haben einfach von Margaret Rizza einer Melodie, einem Gesang gelauscht,

00:02:17: der sehr, ja, wie soll ich sagen, herunterbringend war in die Einfachheit.

00:02:23: Das hat gut getan.

00:02:25: Witzigerweise ist Margaret Rizza ja eine Liederkomponistin,

00:02:29: die eigentlich Professorin für Musik ist.

00:02:32: Aber wenn man sie googelt, dann wird man feststellen,

00:02:37: sie hat den Professorentitel an den Nagel gehängt,

00:02:40: weil ihr die Eitelkeiten auch in den Musikfakultäten bei den Professoren zu groß waren

00:02:45: und zu hoch waren und zu bestimmend waren.

00:02:48: Und sie hat dann nur noch Musik für Meditation komponiert.

00:02:52: Und das kann ich nur jedem empfehlen, wenn er vielleicht mal runterkommen will vor der Meditation.

00:02:57: Genauso wie wir gesagt haben, man muss körperlich zur Ruhe kommen.

00:03:00: So kann man auch mental etwas tun, um zur Ruhe zu kommen, um das Mantra aufzunehmen.

00:03:05: Und da sind die Lieder von Margaret Rizza, Margaret, wie man spricht auf Englisch,

00:03:11: und dann Rizza, geschrieben R-I-Doppel-Z-A.

00:03:14: Das findet man auch im Netz.

00:03:16: Die sind absolut hilfreich und ja, befreiend, sagen manche Leute.

00:03:21: Ich glaube, da ist was dran.

00:03:22: Es kam auf jeden Fall so rüber gestern Abend.

00:03:25: So, ich würde jetzt überleiten wollen.

00:03:30: Wie sieht es denn aus?

00:03:31: Welchen Impuls hast du dir denn für die neue Woche für uns alle überlegt?

00:03:38: Es war ein Zufall, dass ich einen Podcast gehört habe.

00:03:42: Scobel, der Journalist Gerd Scobel, der hat gesprochen mit unserem Freund Ulrich Ott.

00:03:49: Der steht ja auch auf der Podcast-Gästeliste bei euch im Redaktionsteam, wenn ich es richtig weiß, drauf.

00:03:57: Und der hat ein neues Buch veröffentlicht über die Wirkung von Meditation.

00:04:04: Er hat das Buch geschrieben mit einem Kollegen, Jörn-Marc Vogler.

00:04:10: Der kommt aus dem Business-Bereich.

00:04:12: Es ist ein Buch, wo man auch dann Kurse belegen kann und ähnliches.

00:04:17: Man kann aber auch nur das Buch kaufen oder auch die Exzerpte davon lesen.

00:04:23: Es ist jedenfalls unserem Anliegen Rechnung getragen, dass wir Meditation in die Gesellschaft tragen wollen,

00:04:33: weil Meditation nützt für die Entscheidungen Einzelner und für das alltägliche Leben.

00:04:39: Insofern habe ich diesen Podcast gehört und habe gedacht, da muss ich einen kurzen Text drüber schreiben,

00:04:46: weil er so wunderbar zeigt, wie wirksam Meditation ist.

00:04:51: Und die Überschrift im Text diese Woche, den wir ja versenden an unsere Meditationsgruppenleiter auch,

00:04:58: der ist in einem Satz von Gerd Scobel übernommen, der lautet,

00:05:03: die Meditation ist viel mächtiger, als wir bisher dachten.

00:05:07: Und das ist doch schon mal eine Aussage.

00:05:09: Das stimmt wohl.

00:05:11: Das stimmt wohl.

00:05:13: Wie geht da konkreter darauf ein?

00:05:16: Ja, also es ist, vielleicht sollte ich das noch sagen,

00:05:19: das Buch heißt Mentale Stärke statt Stress.

00:05:24: Die wissenschaftlich fundierte Meditation als Basis für ein resilientes und sinnerfülltes Leben.

00:05:30: Das ist natürlich eine Aussage, nicht wahr?

00:05:33: Ich bin ein bisschen vor, ich hätte etwas vorsichtiger formuliert, ohne Ulrich Ott kritisieren zu wollen.

00:05:40: Ich hätte erst mal gesagt, wenn ich aus einem glaubensmäßigen Ansatz dahin komme,

00:05:46: aus einem christlich-glaubensmäßigen Ansatz, würde ich sagen,

00:05:49: wir öffnen uns und es ergibt sich wahrscheinlich dafür eine Stärkung

00:05:54: in Richtung eines resilienten, sinnerfüllten Lebens.

00:06:00: Wissenschaftlich fundierte Meditation als Basis dafür ist schon eine starke Aussage.

00:06:05: Aber wenn die Wissenschaftler das über Studien und Metastudien herausgefunden haben,

00:06:10: soll es mir recht sein.

00:06:11: Ich gehe, ehrlich gesagt, ein bisschen bescheidener und vorsichtiger dran.

00:06:14: Aber es kommt eben zum Ausdruck in dem Buch,

00:06:16: welch starken Einfluss die Meditation auf unser Leben haben kann.

00:06:19: Ich war unser, wie die beiden, oder wie die Psychologie das sagt,

00:06:24: unser predictive mind, also der Verstand, der aus der Vergangenheit Dinge ableitet,

00:06:31: Modelle konstruiert, wie die Welt geschaffen ist

00:06:33: und dann Vorhersagen für die Zukunft ableitet,

00:06:36: der will ja unser Leben vereinfachen.

00:06:38: Wir sind geprägt durch unsere Erfahrungen.

00:06:41: Und wenn der Verstand das so aufzeichnet, wie wir uns verhalten haben in Zukunft,

00:06:47: damit wir möglichst ohne Unfälle durchs Leben kommen,

00:06:51: dann ist das hilfreich und häufig gelingt das auch.

00:06:55: Wir wissen ja, wenn wir Routinen aufbauen,

00:06:57: die sind in der Tat eine Vereinfachung des Lebens.

00:07:00: Aber zugleich wissen wir auch aus eigener Erfahrung,

00:07:03: dass unsere Prognosen und Vorhersagen oft nicht immer richtig sind.

00:07:06: So, und da geht es dann los.

00:07:08: Und Ulrich Ott, der sagt in diesem Podcast,

00:07:12: heißt, dass es nötig ist, unseren verstandesmäßigen Zeithorizont von der Weite,

00:07:20: wo wir ständig unterwegs sind, also zwischen Vergangenheit und Zukunft.

00:07:24: Ja, wir sind hier immer, unsere Gedanken bringen uns immer,

00:07:26: außer uns hier und jetzt, in das, was gewesen ist

00:07:31: und das, was in Zukunft sein wird.

00:07:32: Also diese Weite sagte, wir müssen dieses Hin- und Herspringen hinter uns lassen

00:07:39: und auf das, wie er sagt, kleine Gegenwartsfenster begrenzen

00:07:44: und auf die Erfahrung, die jetzt im Moment präsent ist, ohne sie zu bewerten.

00:07:49: Und das hat Auswirkungen.

00:07:50: Dann gelangen wir vom, wie er sagt, narrativen Selbst zum erfahrenen Selbst.

00:07:56: Also das erfahrene Selbst, was nicht etwas über sich erzählt,

00:08:00: was nicht eine Vorstellung über sich hat,

00:08:03: sondern ein Selbst, das etwas wahrnimmt, das erfährt.

00:08:08: Und unsere Wahrnehmung wird dann laut Ott flexibler und offener.

00:08:13: Und er sagt wörtlich, darf den Satz hier zitieren,

00:08:16: diese Starrheit, dieses Korsett von Vorstellungen,

00:08:19: wie die Welt ist und wie ich selbst bin, das wird dann gelockert.

00:08:23: Und das brauchen wir, glaube ich, wenn wir uns auch an die gesellschaftliche Debatte erinnern,

00:08:28: wie wir diskutieren, nur noch in Schablonen.

00:08:31: Nein, wir können da offener, glaube ich, rangehen

00:08:33: und dann haben wir auch etwas gewonnen für die Gesellschaft insgesamt.

00:08:37: Und dann ist es etwas Befreiendes und es ist etwas, wie soll ich sagen,

00:08:43: etwas, das uns etwas vom Stress befreit, immer neue Modelle der Welt zu entwickeln.

00:08:49: Immer sagen, ich brauche neue Erkenntnisse.

00:08:51: Mein Modell ist nicht richtig gewesen.

00:08:54: Ich muss es anpassen.

00:08:56: Und das ist anstrengend.

00:08:57: Wir sind dann immer unterwegs und sagen, wir suchen die perfekte Welt.

00:09:00: Wir suchen uns perfekt zu machen für die Welt.

00:09:04: Und dann sind wir immer unter Druck und immer unter Stress.

00:09:07: Und wenn wir eben diese Modelle nicht brauchen und in Gelassenheit die Dinge annehmen,

00:09:13: dann bewegen wir uns stattdessen ganz einfach anders durch die Welt, wahrnehmender.

00:09:18: Und ich fand, das war ein schöner Vergleich, den Ulrich Ott gebracht hat in dem Podcast-Gespräch

00:09:24: mit der Fortbewegung in einem Raum.

00:09:26: Er sagt, solange es hell ist und wir unsere Orientierungspunkte haben,

00:09:31: Klammer auf und sie stimmen, Klammer zu,

00:09:33: dann bewegen wir uns ganz bei Hände und schnell von einem Ort, von einer Ecke in die andere in diesem Raum.

00:09:40: Wenn es aber jetzt dunkel ist und wir die Orientierungspunkte nicht haben, wir sehen nichts,

00:09:44: wir wissen nicht, wo das Bett steht, an dem wir uns den Knöchel oder das Knie stoßen können,

00:09:52: dann werden wir vorsichtiger.

00:09:53: Wir werden langsamer.

00:09:55: Wir tasten uns vor.

00:09:57: Und er verglich das mit der Meditation, dass die Meditation auch in dieser unbekannten Welt

00:10:02: uns das Tasten erleichtert, das Zurechtfinden.

00:10:05: Und das finde ich einen wunderschönen Vergleich,

00:10:08: dass wir anders fähig werden, mit Unsicherheit umzugehen

00:10:11: und mit einer Welt, die wir natürlich vorhersagen können,

00:10:15: aber am Ende doch nicht genau kennen.

00:10:19: Und das ist dieser Effekt der Meditation.

00:10:22: Wir gehen anders auf die Dinge zu und dann gehen wir auch anders mit ihnen um

00:10:26: und wir wissen, sie auch anders zu nehmen

00:10:29: und wir wissen auch dann, sie nicht als Stirnfrüde zu empfinden,

00:10:32: sondern wir wissen, sie anzunehmen.

00:10:34: Ja, und dann, um in eine offene und realistische Welt sich zu gelangen,

00:10:39: ist es dann nötig, das sagt eben auch Ott,

00:10:41: dass wir die Instrumentalisierung der Dinge, also diese Verzweckung,

00:10:45: was nützt es mir, dass wir das von Zeit zu Zeit wenigstens mal unterbrechen,

00:10:50: werden, sodass der Betrachter, wir reden ja von ganzheitlicher Sicht der Dinge,

00:10:55: von Einheitlichkeit, von Einheit, das sagen die Psychologen mir nun auch so,

00:11:02: das kann ich hier nur wiedergeben, dass das betrachtete Objekt,

00:11:05: der Betrachter und der Vorgang der Betrachtung zusammenfallen,

00:11:09: dass wir eins werden mit allem.

00:11:10: Das ist dieses Einheitsempfinden in der Meditation

00:11:14: und auch daraus haben wir einen ganz anderen Zugang zu den Dingen,

00:11:17: wenn wir sagen, wir haben Anteil an den Dingen,

00:11:20: wir sind Teil davon und andere sind Teil von uns.

00:11:23: Und wenn die Interaktion, also mit der Welt als Objekt,

00:11:28: eine Zeit lang wegfällt, so sagt Ulrich Ott,

00:11:31: dann geschehe etwas, dann geschieht etwas.

00:11:34: Es geschieht ganz offensichtlich etwas Besonderes,

00:11:36: um das mal so zu sagen.

00:11:37: Und in dem Zusammenhang fand ich gut,

00:11:40: dass sein Gesprächspartner Gerd Scobel dann darauf hingewiesen hat,

00:11:45: dass diese Erkenntnis durchaus gesellschaftliche Bedeutung auch hat.

00:11:49: Wir haben es eben angedeutet.

00:11:51: Zum Beispiel ernannte diese sogenannte Transformation mit vorgegebenen Zielen.

00:11:56: Das bedeutet im Grunde auch noch so gut gemeinte Zielvorgaben,

00:12:02: die müssen nicht immer richtig sein.

00:12:03: Und vor allem sollten sie ständig einer nüchternen,

00:12:06: ich sage jetzt mal so,

00:12:07: Gegenwarts- und Erfahrungsprüfung unterzogen werden,

00:12:11: die jenseits aller guten Absichten liegt.

00:12:14: Wir gehen dann ganz anders wieder an Überarbeitung.

00:12:17: Wir kennen das ja von Walt Disney, dieser Zirkel,

00:12:19: wenn man fertig ist mit allem, fängt man wieder vorne an, überprüft es.

00:12:23: Und das kann man auch intuitiv machen.

00:12:26: Und das Interessante ist,

00:12:29: dass natürlich mit wachsendem Wissen,

00:12:33: wir meinen mehr zu kennen von der Welt,

00:12:36: besser gewappnet zu sein.

00:12:37: Aber wir müssen uns letztlich doch eingestehen,

00:12:40: dass wir fehlerhaft sind und nur über eingeschränkte Erkenntnisse verfügen.

00:12:44: Wir kennen das in der Wissenschaft.

00:12:45: Eine Frage ist gelöst.

00:12:47: Viele andere tun sich auf.

00:12:49: Und die Meditation bietet uns allen immer wieder die Chance

00:12:53: zur Neubewertung und Neuorientierung.

00:12:56: Es wird eine größere Perspektive aufgetan,

00:13:00: die uns erwartet, aus der wir die Weisheit schöpfen können,

00:13:04: dass wir eben letztlich im Hier und Jetzt,

00:13:07: dass sich dort alles entscheidet.

00:13:10: Oder dass dort vieles sich löst für das Handeln in der Zukunft.

00:13:17: Und vielleicht darf ich das noch sagen,

00:13:19: ich bin da, das klingt so ein bisschen technisch,

00:13:22: auch das Buch, was sich absolut zu lesen lohnt.

00:13:27: Aber es klingt so, als wenn das ein Prozess ist,

00:13:30: den man erlernen kann.

00:13:33: Und ob das eben eine Technik ist,

00:13:36: da bin ich ein bisschen anderer Meinung.

00:13:38: Da werde ich gerne, wenn ich dabei bin,

00:13:40: Ulrich Ott dann auch mal befragen,

00:13:42: ist es nicht auch etwas daran,

00:13:45: liegt ja auch nicht etwas daran,

00:13:47: dass ich einfach die Dinge mal geschehen lasse, Punkt.

00:13:51: Ja, vielleicht kann ich das sagen.

00:13:54: Er sagt, es ist, also es gibt eine Meditation,

00:13:58: die ist objektbezogen.

00:14:01: Wenn man so will, ist unsere Meditation,

00:14:03: die wir mit dem Mantra durchführen,

00:14:05: mit dem Heiligen Wort, was wir immer wiederholen,

00:14:07: dieses Maranatha, so empfehlen wir es,

00:14:09: wenn jemand ein anderes Wort hat, soll er bitte dabei bleiben.

00:14:13: Aber diese objektbezogene Meditation,

00:14:16: die ist etwas, was uns durchaus im Hier und Jetzt hält.

00:14:22: Aber er geht dann mit, unterhält sich mit Scobel

00:14:25: in dem Podcast über die Meditation,

00:14:27: die dann nicht mehr objektbezogen ist,

00:14:30: sondern frei ist.

00:14:31: Und du hast ja selber auch Erfahrung darin.

00:14:34: Das heißt also Meditation im buddhistischen Sinne,

00:14:37: die die Gedanken beobachtet.

00:14:38: Ich muss sagen, für mich ist das zu hoch.

00:14:40: Ich kann das nicht.

00:14:42: Die die Gedanken beobachtet und sagt,

00:14:43: wo führen mich denn diese Gedanken hin,

00:14:46: ohne dass ich sie festhalte.

00:14:48: Da kannst du vielleicht mehr zu sagen als ich.

00:14:51: Das wird uns wohin führen.

00:14:53: Das ist in dem Buch wunderschön beschrieben.

00:14:55: In der Mantra-Meditation passiert viel in der Intuition.

00:15:00: Das heißt, ich öffne mich.

00:15:02: Ich werde hoffentlich so offen,

00:15:03: das ist jetzt meine Theorie,

00:15:04: da würde ich mit Ulrich Ott gerne mal drüber sprechen.

00:15:07: Ich werde so offen für das Leben,

00:15:09: dass ich aus dem Leben Signale auffasse,

00:15:12: die mir dann wieder weiterhelfen.

00:15:13: Also es ist ein bisschen anderer Zugang.

00:15:15: Einmal in der Meditation auf die Signale warten,

00:15:18: die mir weiterhelfen.

00:15:19: Die Mantra-Meditation,

00:15:21: die wir den Leuten empfehlen

00:15:24: oder die wir teilen,

00:15:26: um das mal so zu sagen,

00:15:27: ist eine Meditation,

00:15:28: die völlig an dem Objekt,

00:15:31: das Mantra festhält

00:15:33: und sich darauf verlässt,

00:15:34: dass das uns öffnet

00:15:36: für die Lebensgrundlagen

00:15:39: oder die Lebensdinge,

00:15:41: die für uns entscheidend sind,

00:15:43: die wir dann auf einmal anders sehen.

00:15:44: Ich weiß nicht,

00:15:45: ob das für dich Sinn macht.

00:15:46: Das sind schon zwei Zugänge.

00:15:48: Die haben beide ihre Berechtigung mit Sicherheit.

00:15:50: Aber die christliche Meditation

00:15:52: verlässt sich dann natürlich

00:15:53: auf die Eingebung des Heiligen Geistes

00:15:55: oder unserer Schöpfergottes,

00:15:58: der mit uns durchs Leben geht.

00:16:00: Wenn man so will,

00:16:01: braucht Otte nicht.

00:16:02: Oder die buddhistische Meditation,

00:16:05: die sagt,

00:16:06: dass der Geist es aus dem Brahman

00:16:09: beziehungsweise aus dem Weltgeist herauszieht.

00:16:12: Im Endeffekt wahrscheinlich

00:16:14: eine ähnliche Wirkung.

00:16:16: Die Form der Meditation ist dann eine andere.

00:16:18: Aber das ist ja spannend.

00:16:19: Und da sollte man sich mal drüber unterhalten.

00:16:21: Und da ist jedem unbenommen,

00:16:23: seine Meditation durchzuführen

00:16:26: in der Zeit der Stille,

00:16:27: die er bei uns verbringt.

00:16:29: Und es ist wieder,

00:16:30: wieder machst du mich fast sprachlos.

00:16:32: Es tut mir leid,

00:16:33: dass ich dir immer so viel Honig

00:16:33: hier ums Maul schmieren muss.

00:16:35: Aber du sprichst da was an,

00:16:37: wenn ich dir zuhöre,

00:16:38: jetzt gerade die letzten Sätze,

00:16:39: die du gerade so erklärend verbracht hast.

00:16:42: Ja, das gibt es in dem Hinduistischen auch.

00:16:45: Ich meine, jeder von uns kennt

00:16:46: diese Hari-Krishna-Gruppen,

00:16:49: die in den 70er, 80er Jahren

00:16:50: dann doch noch eher vertreten waren

00:16:52: in den Straßen und tanzend und singend.

00:16:55: Die haben dieses Hari-Krishna-Mantra.

00:16:58: Ich habe das selber in Indien

00:17:00: von einem Meisterl lernen dürfen.

00:17:03: Ich glaube, die Herangehensweise,

00:17:05: ja, gebe ich dir recht,

00:17:06: ist eine andere.

00:17:07: Komplett, würde ich sogar sagen.

00:17:09: Aber das Ergebnis ist identisch das Gleiche.

00:17:12: Wenn ich jetzt nur meditiere,

00:17:14: ohne dieses Mantra,

00:17:15: dann kommen Gedanken rein,

00:17:17: aber ich lasse sie ziehen,

00:17:20: so wie das auch immer wieder

00:17:21: in unserer Meditation,

00:17:23: in der christlichen Meditation ist.

00:17:25: Ich wache dann,

00:17:27: ich komme dann vielleicht eher zu mir,

00:17:28: wache auf, würde ich was sagen.

00:17:30: Und dann ist mir auch nicht sofort klar,

00:17:32: was ich da jetzt machen muss

00:17:34: oder was ich in dem Problem,

00:17:35: was ich mitgenommen habe,

00:17:37: in die Meditation dann vielleicht machen will.

00:17:38: Aber ich werde mir sicherer

00:17:40: in der Entscheidung.

00:17:42: Und ich glaube,

00:17:43: das Ergebnis ist das Gleiche,

00:17:44: wenn ich das richtig interpretiere,

00:17:46: für mich zumindest.

00:17:48: Ich werde am Ende des Tages

00:17:50: selbstsicherer oder allgemein sicherer.

00:17:54: Das wird mir sofort passiert.

00:17:56: Das vielleicht noch nicht sofort,

00:17:57: aber über die Zeit hinweg.

00:17:58: Entschuldigung.

00:18:00: Also ich gebe dir recht,

00:18:01: wobei ein Mensch,

00:18:02: der das aus der christlichen Wurzel,

00:18:04: aus der Glaubenswurzel macht,

00:18:06: der sagt natürlich,

00:18:07: ich schenke die Zeit dem Schöpfer

00:18:10: und ich öffne mich für ihn

00:18:11: und was da rauskommt,

00:18:12: ist mir egal.

00:18:13: Und da muss man natürlich sehen,

00:18:15: wenn wir sagen ja immer,

00:18:16: ich will eigentlich nichts erreichen.

00:18:18: Natürlich,

00:18:18: ich muss schon einen Anstoß haben,

00:18:20: warum ich mich überhaupt hinsetze

00:18:21: und meditiere.

00:18:22: Also irgendwie,

00:18:23: dass ich mit dem Leben

00:18:24: besser zurechtkomme,

00:18:25: weil ich die Liebe Gottes

00:18:27: vielleicht erfahren möchte.

00:18:30: Klammer auf,

00:18:31: wie äußert sich das?

00:18:32: Das ist auch sehr,

00:18:33: sehr unterschiedlich.

00:18:34: Und die Frage,

00:18:35: ob ich überhaupt eine Erleuchtung

00:18:36: in so einem Sinne haben werde,

00:18:38: ist die Frage,

00:18:38: oder ob es nicht die Disziplin

00:18:40: der Meditation ist,

00:18:41: die mein Leben verändert.

00:18:42: Also da gibt es auch,

00:18:43: allein,

00:18:44: wenn ich christlich meditiere,

00:18:45: unterschiedliche Ausprägungen

00:18:48: und unterschiedliches Berührtsein

00:18:50: aus der Zeit der Stille.

00:18:52: Klar,

00:18:53: aber wenn ich natürlich sage,

00:18:55: also was ich jetzt so mitbekomme

00:18:58: aus dem hinduistisch-buddhistischen,

00:19:00: sagen, warum machen es Leute hier?

00:19:02: Die wollen meistens ihr Leben,

00:19:05: ich sage das jetzt mal ganz respektfrei,

00:19:09: oder soll nicht respektlos sein,

00:19:11: die wollen es optimieren.

00:19:12: Und dann habe ich natürlich schon auch wieder,

00:19:15: muss ich aufpassen,

00:19:17: dass ich die Zeit nicht verzwecke

00:19:19: und enttäuscht bin,

00:19:20: wenn nichts passiert.

00:19:21: Das ist, glaube ich,

00:19:22: wenn ich rein christlich reingehe,

00:19:24: ausgeschlossen.

00:19:25: Dann habe ich die Zeit eben versenkt

00:19:26: und gebe den Blanko-Scheck dem lieben Gott,

00:19:30: der kann damit machen,

00:19:31: was er will.

00:19:32: Wenn ich es mache

00:19:33: in einem Acht-Wochen-Kurs,

00:19:35: buddhistisch, hinduistisch,

00:19:37: MBSR ja auch sehr stark,

00:19:38: dann will ich was für mich erreichen.

00:19:41: Ich will das gar nicht qualifizieren,

00:19:43: aber es ist schon ein anderer Zugang

00:19:44: und diese Offenheit,

00:19:46: die ist, glaube ich,

00:19:48: dem christlichen Zugang eher eingeboren,

00:19:52: wenn es westliche Leute machen.

00:19:53: Also ich weiß nicht,

00:19:56: wenn es jemand aus dem buddhistischen Kulturkreis macht,

00:20:00: ich glaube,

00:20:00: der denkt sich gar nicht viel,

00:20:01: aber der steigt da auch einfach so ein

00:20:03: und will da gar nichts rausziehen.

00:20:05: Wir sind halt so erzogen,

00:20:08: dass wir alles muss uns nützen,

00:20:10: alles muss uns voranbringen,

00:20:12: alles muss uns besser,

00:20:13: zumindest müssen wir uns besser fühlen.

00:20:15: Und das ist natürlich auch im religiösen Bereich so.

00:20:18: Ich will halt vielleicht etwas dazu geschenkt bekommen,

00:20:22: dass ich ein besserer Mensch werde

00:20:24: und im Leben zurechtkomme.

00:20:25: Da können wir uns dann wieder verbinden

00:20:27: und vereinigen und einer Meinung sein.

00:20:30: Sehr schön.

00:20:31: Ja, ich würde fast sagen,

00:20:34: wir wollen es bei dem heute belassen.

00:20:38: Hast du noch irgendwelche Hinweise,

00:20:43: wie immer,

00:20:44: zu Terminen und Veranstaltungen,

00:20:47: die jetzt bevorstehen?

00:20:48: Ja, also außer der Reihe aus den Meditationsveranstaltungen,

00:20:51: die wir eben besprochen haben,

00:20:52: haben wir am 14. September,

00:20:55: ja, jetzt am Montag, am 14.

00:20:57: das Lebenskolloquium um 18 Uhr mit Veronika Hübner.

00:21:04: Und wir haben am 22.,

00:21:05: ich glaube, da haben wir schon mal drauf hingewiesen,

00:21:07: aber das sollte man auf jeden Fall noch mal hervorheben.

00:21:10: Und bitte, bitte, bitte die Zuhörer,

00:21:12: die das weitergeben können,

00:21:14: sagen Sie es auch anderen,

00:21:16: am 22.

00:21:18: der Dienstag

00:21:20: nächste Woche

00:21:21: ist die Akademie im Austausch

00:21:24: und da geht es um die Frage

00:21:26: Religion und Glaube

00:21:28: in der amerikanischen Gesellschaft,

00:21:31: aber auch,

00:21:31: was hat das für Konsequenzen

00:21:34: für uns hier in Europa?

00:21:35: Was schwappt da vielleicht rüber?

00:21:37: Ein spannender Abend

00:21:38: oder eine spannende Stunde,

00:21:40: 18 Uhr mit Hardy Ostry

00:21:42: von der Konrad-Adenauer-Stiftung

00:21:44: in den USA,

00:21:46: in Washington.

00:21:48: Ich glaube,

00:21:48: das wird eine ganz interessante Stunde werden,

00:21:53: die können wir nur wärmstens empfehlen,

00:21:55: auch wenn wir da nicht die Stunde schweigen,

00:21:57: sondern zuhören.

00:21:59: Das lohnt sich auf jeden Fall.

00:22:00: Und diskutieren, Entschuldigung.

00:22:02: Genau, das lohnt sich auf jeden Fall,

00:22:03: weil von ihm kann man, glaube ich,

00:22:05: sehr, sehr, wirklich tiefe Einsichten

00:22:07: in die amerikanische Situation bekommen.

00:22:11: Und das Schöne ist,

00:22:12: wir haben den jetzt extra so gewählt,

00:22:14: den Termin,

00:22:14: dass wir jetzt im Vorfeld der Midterms

00:22:17: mal über die Situation reden.

00:22:19: Aber er wird auch nochmal in Präsenz

00:22:20: im November, glaube ich, sein.

00:22:23: Oktober?

00:22:24: Ja, er wird am 10. November

00:22:27: bei uns sein.

00:22:28: Das ist vier Tage nach den Midterms.

00:22:31: Also ganz frisch.

00:22:31: Er kommt extra rüber.

00:22:33: Er wird im Kloster Eberbach zugegen sein.

00:22:35: Er wird dort eine Präsenzveranstaltung halten.

00:22:38: Und ja, wir freuen uns natürlich,

00:22:40: dass er kommt.

00:22:41: Er hat sich jetzt noch ein paar andere Tage,

00:22:43: andere Termine gelegt.

00:22:45: Er wird im Landtag sein

00:22:46: und natürlich bei der Adenauer Stiftung

00:22:48: auch noch auftreten.

00:22:48: Aber wir machen diese Veranstaltung

00:22:50: auch zusammen mit der Adenauer Stiftung.

00:22:52: Es wird eine große Sache.

00:22:53: Und ich bin gespannt,

00:22:54: wie die Wahlen ausgehen.

00:22:55: Ich bin gespannt,

00:22:56: welche Konsequenzen er daraus zieht

00:22:58: und welche Dinge dann auf uns zukommen

00:23:00: als Europäer und Deutsche.

00:23:02: Die Zeiten bleiben spannend.

00:23:03: Sie sind spannend und bleiben spannend.

00:23:06: So ist es.

00:23:06: Umso wichtiger ist hier unser kleiner Dienst,

00:23:08: den du hier in erster Linie bringst

00:23:10: und das jetzt auch für die Gesamtakademie

00:23:12: jetzt schon seit über 20 Jahren.

00:23:14: Vielen Dank.

00:23:16: Wunderbar.

00:23:16: Schönen Dank und auch für das Gespräch.

00:23:19: Tschüss.

00:23:20: Bis nächste Woche.

00:23:21: Tschüss.

00:23:21: Tschüss.

00:23:22: Tschüss.

00:23:23: Tschüss.

00:23:24: Tschüss.

00:23:24: Tschüss.

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