Wochenimpuls "Taizé und Disziplin" von Marcus M. Lübbering – 10.08.- 16.08.2026
Shownotes
Eine Woche ohne Termine, dreimal am Tag gemeinsames Gebet mit Tausenden jungen Menschen aus aller Welt: Marcus M. Lübbering war mit seiner Familie in Taizé und erzählt, was ihn dort wieder aufgefüllt hat, wenn er selbst leer war. Sebastian Labonte fragt nach, wie sich das im Alltag anwenden lässt – und die beiden landen bei einer ganz praktischen Wochenaufgabe: Disziplin im Kleinen, zum Beispiel morgens beim Bettenmachen.
Kapitelmarken
- 00:00 – Begrüßung
- 00:38 – Eine Woche in Taizé mit der Familie
- 01:19 – Der Tagesablauf: dreimal täglich zum Gebet
- 02:43 – Die Geschichte von Taizé: Frère Roger und die Gründung
- 03:35 – Bis zu 4.000 Jugendliche, ein einfaches Leben in Baracken
- 04:31 – Gespräch mit einem Ehepaar aus Tschechien
- 06:27 – Das Zitat von Frère Matthieu: Brücken bauen
- 07:59 – Bibeleinführung durch eine Pfarrerin der Episkopalkirche
- 09:04 – „Auch wenn wir uns fühlen wie Steine, so kann doch Freude in uns sein“
- 10:45 – Die Hochzeit zu Kana: Wasser wird zu Wein
- 11:18 – C. S. Lewis: Wunder als natürliche Prozesse im Zeitraffer
- 13:54 – Zurück zu Taizé: Beten, Singen, Schweigen – Tag für Tag
- 15:15 – Die Einladung zur Stille: das Mantra „Maranatha“
- 19:23 – Was die Wissenschaft über Meditation weiß: Peter Sedlmeier
- 21:04 – Sebastians Woche: ein herausforderndes Gespräch und Familienzeit
- 21:49 – Die Wochenaufgabe: Disziplin im Kleinen – morgens das Bett machen
Der Vortrag zur Wochenaufgabe
Die Wochenaufgabe knüpft an einen bekannten Vortrag von Admiral William H. McRaven an, den er 2014 als Commencement Speech vor Studierenden der University of Texas at Austin gehalten hat: „Make Your Bed“ – warum das Bettenmachen am Morgen den ganzen Tag verändern kann (YouTube).
Erwähnt in dieser Folge
- Communauté von Taizé – die ökumenische Gemeinschaft in Burgund
- Frère Roger – Gründer der Communauté von Taizé
- Frère Matthew (Frère Matthieu) – amtierender Prior der Communauté
- Episkopalkirche der Vereinigten Staaten
- Die Hochzeit zu Kana (Joh 2,1–11)
- C. S. Lewis
- Peter Sedlmeier – Die Kraft der Meditation: Was die Wissenschaft darüber weiß
- Admiral William H. McRaven
- „Make Your Bed“ – die Rede von Admiral McRaven (YouTube)
- Die Mantra-Meditation mit „Maranatha“ (WCCM)
Mehr von der Academie Kloster Eberbach
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Der Podcast der Academie Kloster Eberbach ist zu finden auf Spotify, Apple Podcasts, Deezer, YouTube und weiteren Plattformen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen, liebe Zuhörer und Zuhöhrinnen.
00:00:03: Es ist wieder Montag!
00:00:04: Es ist eine neue Woche und ich darf hier wieder begrüßen.
00:00:07: Markus – ich begrüße dich!
00:00:10: Ja wunderschön!
00:00:12: Ich sage auch gute Woche, guten Montag morgen und vor allem dir lieber Sebastian schön dass wir wieder zusammen sind.
00:00:20: Deine Woche war etwas aufregender.
00:00:23: Du warst nämlich unterwegs, ich bin ein bisschen neidisch weil ich mein Leben lang schon von diesem schönen Ort gehört habe und auch berichtet bekommen habe.
00:00:32: aber erzähl du doch mal wo warst du?
00:00:34: Und was gibt es da für schöne Geschichten von zu erzählen?
00:00:38: Ja ist schön dass du das gleiche ansprichst direkt.
00:00:40: Ich war mit der Familie in TC eine Woche lang.
00:00:44: Das ist ja ein besonders spiritueller Ort, das ist ein Ort in dem man zu sich kommen kann indem man aber auch zu anderen Menschen Brücken bauen kann bzw.
00:00:54: Brücken überhaupt erst mal entstehen dass man mit ihnen in Verbindung tritt.
00:00:58: es ist ja einen Gewimmel von Menschen aus aller Herren Länder.
00:01:03: jüngere ältere.
00:01:05: die grauhaarigen sind auch schon vertreten sehr stark.
00:01:10: Auch die Brüder werden älter.
00:01:12: Also das gibt es da einige ältere, aber Gott sei Dank auch noch ein paar Jüngere so dass der Fortbestand gesichert ist.
00:01:19: Es ist wie gesagt einen Ort in dem man zu sich kommen kann indem man von anderen Menschen über ihren Weg etwas hört, von denen man selber wieder etwas lernen kann.
00:01:31: also es ist eine tiefe Erfahrung und es geht ja immer dort dreimal zum Gebet mit den Brüdern jeden Tag die TC Gesänge kennen.
00:01:38: die meisten von uns sind und es ist auch da prägend.
00:01:44: Die Stille ist ein Teil immer des Gebetes, nicht in dem strengen meditativen Sinne wo wir hier drüber reden.
00:01:52: aber das darf ja auch nicht zu streng sein und es hat mir gut getan neben den Meditationen die ich dort auch versucht habe beizubehalten einfach mal in der Stille nachzudenken und die Stille auf mich wirken zu lassen.
00:02:05: also die Gedanken sollten wir nicht ganz ausschließen aus unserem Leben, wie überhaupt die Meditation ja nicht unser spirituelles Leben allein prägen soll.
00:02:13: Sondern es ist eine zusätzliche Dimension, die das eröffnet und Gebetschriftlösungen, Lesung und Impulse von außen von anderen Menschen.
00:02:25: Da sind wir dann im richtigen Leben, die sind total wichtig und die müssen man immer verarbeiten!
00:02:30: Dazu hatte ich eine Woche in TSE und das hat mir gut
00:02:34: getan.".
00:02:34: Wie genau stelle ich mit den Tagesablauften davor?
00:02:37: Ich kenne das aus anderen Klöstern, die sind da ja schon sehr strikt.
00:02:41: Was passiert da?
00:02:41: Wie stelle ich mir das vor?
00:02:43: Ich weiß gar nicht, ob man sagt es ist ein Plus.
00:02:45: Es ist eine Bruderschaft, die Frau Roger gegründet hat.
00:02:48: schon vor dem Zweiten Weltkrieg erst hatte sich um jüdische Verfolgte aus Nazi-Deutschland gekümmert.
00:02:56: Hat er versteckt der musste dann von den Nazis fliehen.
00:02:59: nach dem Krieg hat er sich um deutsche Kriegsgefangene gekümpft und er hat das angefangen mit ein paar Brüdern, die eben regelmäßig Gebetzeiten oder Besinnungszeiten gehalten haben Wie sagt man, einer der Päpste hat mal gesagt.
00:03:14: Der kleine Frühling geworden wo eben viele jungen Menschen hingekommen sind die diese Gemeinschaft erlebt haben und es ist ja auch wie was in der Meditation sagen das ist viel was man wissen kann und sollte.
00:03:27: aber dass entscheidende passiert eigentlich durch das erleben ja durch die Erfahrung.
00:03:32: Und so ist Tessi immer mehr gewachsen und da waren jetzt, also in dieser Woche ist der Höhepunkt glaube ich Anfang August.
00:03:40: Da werden bis zu viertausend Jugendliche sein die leben im Barakken ein ganz einfaches Leben.
00:03:46: Die gehen jeden Morgen in einen Morgengebet, die gehen mittags ins Gebet und abends noch mal, also dreimal mit Begeisterung gehen auch wenn die Kirchen fern sind oder Eigentlich nichts mit Glauben zu tun haben, sondern einfach ehrlich auf ihrem Lebensweg Suchende sind.
00:04:04: Gehen Sie dorthin erfahren dort Impulse.
00:04:07: allein so ein Gebiet dort zu erleben ist schon eine Erfahrung.
00:04:12: aber dann kommen immer noch Workshops man tauscht sich miteinander aus Man kann auch ne Woche im Schweigen verbringen.
00:04:18: das ist sehr individuell.
00:04:20: Aber diese Impulse, die man bekommt auch von anderen, die unterwegs sind und die suchen ist fantastisch.
00:04:26: Also wir waren jetzt zum Beispiel... Ich habe mit meiner Frau mit einem Ehepaar gesprochen aus Tschechien.
00:04:31: Die haben über das Land geredet, die tiefgläubige Menschen, die sagen ja, wir leben in Tschechin, in einer Gesellschaft wo der Kommunismus ganze Arbeit geleistet hat.
00:04:43: Zwölf Prozent sind überhaupt noch Christen Und das ist schon erstaunlich.
00:04:48: So was weiß man alles gar nicht, aber sie sagten trotzdem dass die Erneuerung sehr stark aus der christlichen Wurzel kommt.
00:04:54: Das ist ja immer wieder dasselbe.
00:04:55: vielleicht darf ich das noch sagen es ist ja Nicht vergleichbar heute mit den mit den schlimmsten Zeiten der dunkelsten deutschen Geschichte.
00:05:04: Aber im widerstand gab es auch die christen die sich formiert haben.
00:05:08: das waren keine bischöfe sondern Es war ein normale verantwortungsträger in der gesellschaft.
00:05:12: Und um diese Christen herum haben sich für die Erneuerung andere zusammengefunden.
00:05:17: Die haben gesagt, das ist eine Basis und diesen Menschen kann man vertrauen selbst wenn sie nicht gläubig waren.
00:05:23: Das ist für mich immer wieder die Wurzel zu sagen oder die Hoffnung auch zu sagen wir als Christen haben etwas auch in diese Gesellschaft einzubringen Auch für Menschen die eben säkular sind und denken oder vielleicht das christliche nur nehmen als eine Funktionsweise der Gesellschaft die besser funktioniert kristliche Werte.
00:05:43: Das ist unsere Verantwortung, das sehen wir ja auch in der Akademie so und deswegen habe ich mich über diese Impulse die ich dort bekommen habe und über diese Ermutigung dass Leute in vielleicht schwierigeren Situationen in der Gesellschaft noch leben sehr gefreut.
00:05:58: und das nimmt man auf und dann kommt mal beschwingt wie er nach Hause!
00:06:01: Das höre ich dir an und heute sehen wir uns sogar hier im Podcast denn wir sind per Video zusammengeschaltet.
00:06:09: Du hast es gerade schon erwähnt.
00:06:11: Du bist von den Impulsen, hast du dich da bereichern lassen oder hast ihr mitnehmen können?
00:06:18: Das ist das Stichwort – wie sieht es denn mit dem dieswöchigen Impuls aus?
00:06:22: Wir sind gespannt und ja…das Wort ist dir!
00:06:28: Ja, ich habe als Einführung in den Text für diese Woche ein Zitat von Frère Matthew.
00:06:34: Das ist der Prior-Fontesee übernommen.
00:06:38: Er hat einen Brief geschrieben, dass er für das ganze Jahr im Jahr zum Jahr zwölf und sechsundzwanzig gilt.
00:06:43: Er hatte verschiedene Themen Schwerpunkte und an einer Stelle sagt er da Gebet und Kontemplation was ja Meditation auch ist.
00:06:51: Gebiet und Kontemplation öffnen uns für eine andere Dimension, versöhnen uns mit unserem Inneren und helfen uns Brücken zu
00:07:00: bauen.".
00:07:01: Und das fand ich so schön weil im letzten Impuls haben wir über Brücken gesprochen die die Meditation baut oder bauen kann auch zu anderen Menschen.
00:07:11: Und da fühlte ich mich, also als ich das Last in dem Brief gleich aufgenommen hab gesagt ja es ist ja unser Thema und vielleicht können wir dann ein bisschen mehr draus machen für diese Woche.
00:07:22: Ich habe eben einmal dieses erfrischende Leben Geistige Leben der Brüder in dieser Kommunität erlebt.
00:07:30: Und es geht ja ganz praktisch darum, solche Brücken zu bauen und wir haben eben davon gesprochen.
00:07:36: Solche Brücken, wo Frau Merzio dann eben von spricht – und es ist eben schön zu sehen, zu erleben dass das gelingen kann!
00:07:45: Ich habe eben schon gesagt wie ich das dort vor Ort erfahren hab und in den geistigen Impulsen, die bei uns Erwachsenen dort von einer amerikanischen Pfarrerin aus der Episkopalkirche entschuldigung.
00:08:01: Ich bin ein eingefleischter Katholik und mir gehen manche Worte nicht so ganz einfach über den Sinn!
00:08:07: Ich muss mich kurz ausholen, ich habe sonst immer so die Bibel-Einführung, die dort gegeben wurden.
00:08:13: Die wurden immer von den Brüdern gegeben.
00:08:15: Diesmal saß da auf einmal eine Frau, die konnte sich erst gar nicht durchsetzen weil die Leute sie nicht ernst genommen haben.
00:08:21: Manche waren dann enttäuscht.
00:08:22: ab dem zweiten Tag hat sie immer mit einem Lied angefangen und dann hatten wir eingestimmt und dann hat es geklappt.
00:08:27: das war ganz interessant Und die war großartig.
00:08:31: ja also ich hab auch da Neues gelernt allein von meinem Zugang zum Glauben über Personen.
00:08:36: Und wer spricht denn da?
00:08:39: In diesen geistlichen Impulsen, haben wir auch darüber gesprochen.
00:08:45: Diese unbeweglichen Dunklen sage ich jetzt mal mit meinen Worten, weil ich anknüpfen will an die früheren Impulse diese unbeweglichen dunklen Steine zur Sprache, die uns beschweren und von denen eben wie gesagt auch hier die Rede war, die aber auch zu unserem Leben dazugehören.
00:09:01: Sie sagte das will ich so vorlesen, wie ich es mitgeschrieben habe Auch wenn wir uns fühlen wie Steine, so kann doch Freude in uns sein.
00:09:10: Hört, hört!
00:09:10: Und weiter sagte sie und Wenn wir uns leer fühlen können wir gefüllt werden.
00:09:16: Das ist doch ein wunderbarer Satz diese Lehre die wir auch eigentlich in der Meditation erreichen wollen.
00:09:22: Wir wollen uns ja lehren von den Gedanken Von den eigenen und wir wollen gefüllt Werden durch die Präsenz Ja wenn wir als glaubende Christen sprechen, durch die Präsenz Gottes oder seines Geistes in uns.
00:09:36: Aber wir müssen gar nicht so gläubig argumentieren in Anführungszeiten und vom Glauben her, sondern wir können uns vielleicht durch eine Präsens-, durch eine Vergegenwärtigung das etwas ist, was gut ist, dass es uns trägt, was uns hält.
00:09:55: Wenn wir das erleben, wenn wir davon ausgehen dann ... wird etwas auf diesem Fundament aufbauen und Zuversicht entstehen.
00:10:05: Und das ist etwas Wohltunes, also wenn wir uns leer fühlen manchmal sind wir ja ganz sozusagen durch, wir können nicht mehr Burnout und sonst was.
00:10:14: Nicht umsonst sind solche Leute auch die, die dann auf einmal anfangen zu meditieren weil sie so leer sind dass sie wieder gefüllt werden können.
00:10:21: das hört man öfter, dass Meditation an diesen Menschen besonders hilft.
00:10:27: Naja diese Fahrerin, um das jetzt mit deutschen Worten zu sagen, die hatte irgendein Ministerrang in der Kirche aber in der Episcopalkirche Die hat den Bogen gespannt dann zu einer Bekannten.
00:10:44: Begebenheit, ich glaube die meisten von uns kennen noch diese schöne Geschichte Von der Hochzeit zu Karna.
00:10:51: Da geht der Wein aus ne?
00:10:53: Jesus ist eingeladen es ist die erste öffentliche Der Erste öffentliche Auftrück und auf einmal geht der Weinen raus.
00:10:59: das ist natürlich blamabel.
00:11:01: Die Leute haben nicht vorgesorgt.
00:11:03: Und dann stehen da diese Stein krüge diese leeren und er sagt dem Speisemeister er soll die mit Wasser füllen und dann verwandt er das Wasser in Wein, also das erste Wunder um das jetzt mal sozusagen wobei man sagt ja nach CS Lewis Wunder sind eben natürliche Prozesse im Zeitraffer.
00:11:25: Nur was passiert da?
00:11:26: In uns?
00:11:27: es ist ja symbolisch und nicht unbedingt genau so passiert aber es hat für uns eine Bedeutung und witzigerweise ist dieser Wein in der Geschichte besonders noch ein besonders guter Wein, der sogar besser ist als der vorher serviert wurde.
00:11:43: Ich glaube an den Hochzeiten serviert man nicht den schlechtesten Wein aber das bringt ja dem Breutigam noch einen Rüffel vom Speisemeister ein.
00:11:51: Du hast den guten Wein bis zuletzt aufgehoben.
00:11:55: Aber das Wichtige ist, dass diese Geschichte ein Zeichen ist, das hilfreiche Verwandlung und Veränderung von innen kommen muss.
00:12:04: Also aus den Krögen sind Steinkrögen.
00:12:07: Wir haben über die Steine gesprochen.
00:12:08: Die sind unbeweglichlich.
00:12:09: Sie sind beschwerlich.
00:12:10: Die Steinkrüge standen da.
00:12:12: Und diese Fahrerin hat dann eben gesagt, na ja, diese Stein-Krüge sind ... oder Steine sind oft auch hohl- und leer.
00:12:19: Wir können uns da auch Wasser rausholen, wir hatten auch mal die Geschichte von Moses der auf den Stein gehauen hat und dann kamen Wasser raus.
00:12:28: also wenn diese Steinkrüge sich gelehrt haben Wenn wir uns gelehrtt haben Dann kann das gefüllt werden.
00:12:34: Und der Wein der in uns ist oder die Flüssigkeit Die ist wertvoller als alles was wir uns vorher gedacht haben erarbeitet haben oder sonstwas.
00:12:43: Und na ja, wenn wir auf den Zustand der Welt schauen dann sehen wir allerdings wie schwer das ist uns zu leeren neu anzufangen und ich glaube gar nicht einmal dass die Veränderung selbst so schwer ist.
00:12:56: Es liegt auch nicht am fehlenden Willen und an fehlender Einsicht.
00:13:00: es fehlt am Ende an dem beständigen Umsetzungswillen und An der Ausdauer oder der Disziplin eigentlich daraus zu lernen aus unserer Erfahrung.
00:13:14: Und es ist natürlich viel einfacher, gucken wir uns in der Welt um, in eskalierenden Routinen des Streits zu verharren und sich am Ende darüber zu beklagen dass der andere Schuld trägt und das er unzureichend ist und dass es nicht geht wie wir das vorgeschlagen haben.
00:13:32: und dann kommen die Schulzuweisungen und die Spirale geht immer weiter.
00:13:35: unser Presse unsere Medien sind voll davon die leben da zum Teil auch von.
00:13:40: Und das ist halt die Frage, was man dagegen setzen kann.
00:13:44: Und dass es auch anders geht dafür und auch mit großer Wirkung anders geht, das zeigen die Brüder von TC.
00:13:52: Da bin ich jetzt zurückkommen.
00:13:54: Die gehen eben... Das war deine Frage Tag aus, Tag ein in dieses Gebet.
00:14:00: Sie treffen sich morgens, mittags und abends zu Gebet, Gesang und Stille.
00:14:05: Und da kann man natürlich sagen na und wenn die das dann machen?
00:14:07: Was passiert denn nur?
00:14:09: Es ist, wenn man es einmal mit eigenen Augen gesehen hat, erstaunlich die Ausstrahlung.
00:14:14: Die das auf Zehntausende vor allem von Jugendlichen und das macht ja so große Hoffnung hat, die dort jedes Jahr hinfahren.
00:14:23: Und das ist augenfällig!
00:14:24: So viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Ländern, unterschiedliche Sprachen haben verschiedene eigene Arten und überwinden ihre Unterschiede und bauen Brücken zueinander.
00:14:35: Dieses Brücken-Zitat von Frau Merzio und was wir hier mal besprochen haben, dieses Brückenbauen auf welche Weise auch immer ist wichtig und wohltuend.
00:14:45: Und so bekommen die jungen Leute oder Besucher in Tesee immer wieder einen Eindruck davon wie es hebenfriedlicher zugehen kann auf dieser Welt.
00:14:56: Wenn man das ins Leben mitnimmt in den Alltag dann ist das ein riesiges Zeichen zur Meditation.
00:15:03: noch mal zurück auf das, was wir ja unseren Zuhörern empfehlen.
00:15:07: Dass sie sich jeden Tag Zeit nehmen für die Stille um zu meditieren und immer mit dem Mantra wieder neu zu beginnen, das Wort innerlich zu sprechen damit die eigenen Gedanken zurückgedrängt werden oder nicht mehr so dominierend sind und belastend.
00:15:24: in der Meditation setzen wir natürlich auch ein beständiges Zeichen der Hoffnung und bauen Brücken zu uns selbst und zu anderen, dass die Annahme des Anderen wird einfacher.
00:15:37: Also unsere Meditation wird ebenfalls ausstrahlen wenn wir bereit sind regelmäßig die Stille zu halten in die Stile zu gehen Und wir sollten auch den Mut haben, andere dazu einzuladen.
00:15:48: Einfach mitzumachen!
00:15:50: Mit in die Stille zu gehen und zu meditieren.
00:15:52: Erklärt ist es ja einfach – das haben wir in einem früheren Podcast schon mal gemacht – erklärt wie es geht.
00:16:00: Das eröffnet dann neue Dimensionen eben auch für den Frieden in uns selbst, unsere Gesellschaft und der Welt.
00:16:06: Also insofern wieder die Empfehlung.
00:16:09: Nehmen Sie sich das Wort.
00:16:10: Gehen sie in die Stirlle Lassen Sie dieses Wort erklingen.
00:16:15: Das Wort Mara-Natha empfehlen wir ja beim Einatmen, beim Ausatmen.
00:16:20: Das ist die zentrale Aufgabe und das drängt unsere Gedanken zurück und wir kommen zu uns selbst.
00:16:27: Wir lehren uns von unseren Gedanken und wovon wir erfüllt werden, da können wir zuversichtlich sein – dass es guter Wein!
00:16:35: Das ist ganz in unserem Sinne der Akademie Kloster Eberbach.
00:16:40: Vielen lieben Dank, lieber Markus.
00:16:42: Was ich hier so genieße ist dass du Bibel-Zitate zwar sehr strikt darbietest aber sie dann auch noch erklärst.
00:16:51: Ich denke da auch wieder an den vergangenen Impuls mit dem Stein und Moses der drauf haut und Wasser kommt raus was mir hilft es das immer irgendwie in das richtige Leben zu übertragen.
00:17:04: jetzt weiß ich habe jemanden vor mir wirklich beeindruckendes Leben gelebt hat.
00:17:10: Kannst du diesen heutigen Impuls irgendwie in dein Leben übertragen, gab es eine Situation?
00:17:17: Ich habe mir jetzt gerade an den Spickzettel geschrieben Disziplin als großes Wort.
00:17:20: da hätte ich dann vielleicht auch die heutige Wochenaufgabe die wir daraus leiten können.
00:17:25: aber zunächst erst mal die Frage an dich wo hattest du eine Situation wo du vielleicht Disziplinen gelernt hast oder wurde den Kug der Lehr war wieder füllen konntest durch welches Instrument Vielleicht angelehnt auch durch die Meditation, aber wo hat es dir praktisch einfach helfen könnten in der Situation?
00:17:43: Ich glaube dass man das schlecht so beantworten kann, dass man da auf den Punkt kommt oder einen Punkt nimmt.
00:17:50: Dass man sofort sagt jetzt kann ich das nachvollziehen und ich kann das dann irgendwie auch so erleben.
00:18:00: Es ist schon so, dass wir über diese Disziplin etwas in uns entwickeln.
00:18:09: Es gibt ja auch gute Flüssigkeiten, wo man den Inhalt nicht sofort definieren kann.
00:18:14: also wenn die höreprozentigen Dinge kommen da sind ja Geheimnisse hinter die die Winzer oder die Brenner dann für sich behalten.
00:18:25: und ich will damit nur sagen es ist manchmal so dass es am Ende schmeckt der Wein oder die Flüssigkeit Aber man kann nicht genau sagen, was ist denn der entscheidende Punkt gewesen oder wo hat es... eine Veränderung stattgefunden.
00:18:40: Ich glaube, diese Veränderungen da sind bei den Wundern was CSL Dynamis sind natürliche Prozesse.
00:18:48: wir kommen zu uns selbst Wir werden intuitiv stärker und erfassen Situationen anders Und das ist für mich einfach ein Riesenwunder dass man die Umstände nicht ändern kann seine Einstellung dazu ändern kann und im Laufe der Zeit ändert man dadurch aber auch wieder die Umstände, weil das wie der Ausstall mal.
00:19:10: Haben wir ja heute in der Quantenphysik auch nicht?
00:19:11: Man beobachtet Dinge und durch die Beobachtung ändern sie sich.
00:19:15: Und wodurch Sie sich ändern.
00:19:17: naja also Das ist ganz schwer zu sagen.
00:19:20: Also ich weiß nicht, ob das jetzt eine befriedigende Antwort ist aber wir haben ja auch.
00:19:25: also wir haben gestern in der Wiesbaden Stiftung wieder einen Abend gehabt über Meditation und ihre Wirkungen und da haben wir Sedelmaier zitiert den es glaube ich State of the Art in der deutschen Fachwelt.
00:19:38: der hat ein Buch geschrieben wie Meditation wirkt und was uns die Wissenschaft darüber sagt.
00:19:43: und er sagt und können wir die Regionen des Gehirnes... sehen, die deaktiviert werden durch Meditation.
00:19:56: Die Amygdala, die dann runterfährt, dass Anzustände reduziert werden.
00:20:00: Wir können sehen das also Gebiete, die vom Sympathikus aus gesteuert werden.
00:20:07: Also die zur Ruhe führen, die zu Gelassenheit führen oder eine Annahme einer Situation, die uns nicht eben aufbrausen lassen sondern Dinge akzeptieren lassen.
00:20:18: Das sehen wir im Gehirn in den Gehirnscans.
00:20:21: aber Seedon Meyer als Wissenschaftler sagt, wir wissen nicht in einigen Punkten schon.
00:20:27: Aber am Ende wissen wir noch nicht wie die Zusammenhänge sind, warum es passiert?
00:20:31: Und das finde ich ganz spannend.
00:20:34: Jetzt bin ich deiner Frage im Grunde ausgewichen, aber ich sage wenigstens die Wissenschaft weiß auch nicht mehr dazu zu sagen in vielen Bereichen sondern es ist wahrscheinlich eine Einstellung die im Laufe der Zeit wächst wo man dann intuitiv anders auf Dinge reagiert und ich hoffe dass das halbwegs ein gelingt und ich wünsche allen zu hören dass es da auch eine Veränderung gibt.
00:20:54: Ich glaube bei unseren Gesprächen gibt's keine falschen Fragen und keine falsche Antworten damit.
00:21:00: Vielleicht kann ich da die Brücke bauen um dann im Kontext zu bleiben.
00:21:04: Ich habe die Woche, wie du weißt gestern ein etwas herausforderndes Gespräch gehabt, hab aber den Glauben dran nicht verloren dass es sich gut zum Guten wenden kann und wird und so war's dann auch.
00:21:19: das heißt ich bin da diszipliniert in dem Glaubn gewesen geblieben dass es eben wirklich auch gut ausgehen wird.
00:21:28: Zudem war meine Familie die Woche komplett da mit Kindern und allen.
00:21:33: Piper Po, jeder der das kennt und auch liebt.
00:21:36: Weiß dass es aber auch Herausforderungen birgt!
00:21:39: Insofern waren meine Wochen Challenges damit erledigt im privaten wie aber auch im beruflichen oder herausfordernden Sinn.
00:21:47: Ich würde diese Woche gerne einfach mal die Zuhörerinnen und Zuhöhrern mitgeben, dass man sich vielleicht an einfachen Dingen auch wirklich disziplinieren kann.
00:22:02: Das kann morgens beim Bettenmachen passieren – da gibt es einen super schönen Vortrag von einem amerikanischen US-Soldaten und Offizier der einen langen Vortritt vor Universitäten oder in den Umfragen von Studierenden gehalten hat was das bewirken kann, wenn man morgen schon mit dem Bettenmachen anfängt.
00:22:22: Aber es kann natürlich auch sein dass man jetzt fängt in Rheinland-Pfalz und Hessen fängt ja auf die Schule wieder an, dass man diszipliniert die Kinder morgens des Schulbrot nochmal ein bisschen leckerer macht.
00:22:31: wie auch immer Vielleicht hast du noch einen ergänzenden Vorschlag.
00:22:34: ansonsten lieber Markus würde ich dir jetzt schon das letzte Wort geben wollen.
00:22:40: Ja, der ergänzende Vorschlag ist einfach es mit ganz kleinen Schritten zu versuchen.
00:22:44: Ich finde das Betten machen, das bewusste Bettenmachen ein ganz tolles Beispiel.
00:22:49: Die kleinsten Schritte sind im Grunde die innerlichen Schritte und die kleinsten schritte sind immer wieder mit dem mantra anzuführen Und da können wir's üben Da können was praktizieren und wo uns das hinführt wie gesagt Veründer sind natürliche Prozesse im Zeitraffer nochmal CS Lewis zitiert Aber wir müssen auch die Zeit geben.
00:23:11: Und da kann ich nur an alle Appellieren Geduld zu haben, durchzuhalten.
00:23:15: und wenn man dann solche schönen Erlebnisse hat wie du das beschreibst von der Familie oder intensive Gespräche Ich habe eine Ahnung welches Gespräch das war Dann kann ich sagen herzlichen Glückwunsch.
00:23:30: Vielleicht war es schon wieder ein Wunder aber man muss dafür arbeiten und dafür offen sein.
00:23:36: Vielen Dank Es hat gut getan und bis nächste Woche.
00:23:40: Ich freue mich auch drauf, bis dahin!
00:23:43: Danke.
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